Projektstart 2016

14. Juli 2016

Grünes Licht für Gemeindeobstbongert

So geht’s weiter: NABU-Projekt „Unser grünes Grefrath“


Das Projekt „Unser grünes Grefrath“ der Grefrather NABU-Gruppe nimmt Fahrt auf. Auf der Juli-Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde stieß der NABU auf offene Ohren bei Bürgermeister, Politikern und Gemeindeverwaltung.

 

Unser grünes Grefrath: Biologische Vielfalt erhalten

 

Dass auch die Bürger ein großes Interesse an einem grünen und vielfältigen Grefrath haben, bewiesen die zahlreich erschienenen Besucher im Sitzungssaal. Rolf Brandt, Leiter der Grefrather NABU-Gruppe, hielt einen äußerst lebendigen und mitreißenden Vortrag. Er betonte unter anderem wie wichtig es sei, sich gerade auf dem Land für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen. Als Beispiel nannte er die Bienen, die sich mittlerweile in Städten oft wohler fühlen würden als auf dem Land. Ein weiterer wichtiger Aspekt von „Unser grünes Grefrath“ sei der Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft, die aufgrund ihrer oft reichen Struktur aus sich heraus die Artenvielfalt fördere. Als „Leuchtturmprojekt“ stellte Rolf Brandt den geplanten „Gemeinde-Obstbongert“ in Oedt vor. Für dieses Projekt gab es in der Sitzung grünes Licht aus der Politik, so dass der NABU hier zeitnah einen Antrag auf EU-Fördergelder zur Finanzierung der geplanten 30 Hochstamm-Obstbäume stellen kann.

 

Eine Idee und ihre Umsetzung

 

Der Rückhalt aus Politik und Verwaltung war der NABU-Gruppe wichtig. Zwar verfügt der NABU Grefrath bereits über ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern in der Kommune, aber auch die Gemeinde selbst ist für viele geplanten Projekte ein wichtiger Partner.

 

„Am Anfang stand unsere Idee, das große Thema „Erhalt der biologischen Vielfalt“ auf Grefrath herunter zu brechen und vor Ort dafür zu begeistern. Wir haben dann überlegt, wie uns das am besten gelingen kann“, so Rolf Brandt. Im ersten Schritt erarbeiteten die Aktiven der NABU-Gruppe hierzu eine „Geschichte“. In Form einer reich bebilderten Präsentation werden die Grundlagen ebenso erzählt, wie Ideen zu geplanten Projekten. Um für Mitstreiter und Unterstützer zu werben sollte das Projekt im zweiten Schritt den verschiedenen Akteuren in der Kommune vorgestellt werden. Die Auftaktveranstaltung fand im Grefrather Rathaus statt, wo der NABU seine Ideen Ende April dem Bürgermeister und seiner Verwaltungsspitze präsentierte.

 

Weitere Termine folgten. Eine sehr angeregte Diskussion ergab sich bei der Projektvorstellung im Rahmen der „Dorfgespräche“ von Bündnis 90/Die Grünen im Mai. NABU und Bündnisgrüne wünschten sich eine Selbstverpflichtung der Gemeinde für den Einsatz von heimischen Gehölzen sowie eine ökologische und ökonomische Bewirtschaftung der Wegesränder. Im Juni waren Rolf Brandt und NABU-Mitglied Maren Rose-Hessler dann zu Gast bei der IG Oedt Mülhausen. Vor engagierten Bürgern, Quartiersmanagerin Nicole Geitner und Mitgliedern des Oedter Heimatvereins, der spannende Hintergrundinformationen liefern konnten, gab es viel positives Feedback mit weiteren Ideen rund um „Unser grünes Grefrath.“

 

Wer sich für den Fortgang der Geschichte „Unser grünes Grefrath“ interessiert, findet aktuelle Informationen, die Präsentation und Hintergründe unter www.nabu-grefrath.de und www.unser-gruenes-grefrath.de.

 

Text: Maren Rose-Hessler

 

 

 

26. April 2016

Präsentation im Rathaus

Großes Interesse am Projekt "unser grünes Grefrath"

 

v.l. Ina Weise, Norbert Enger, Elvira Müller-Deilmann - alle Verwaltung Grefrath, Rolf Brandt, Jenny Hengsten und Karsten Hessler - alle NABU Grefrath und Bürgermeister Manfred Lommetz, nicht im Bild Daniela Luft und Franz Miertz, beide NABU Grefrath

 

 

 

 

Hier können Sie sich die Präsentation "Unser grünes Grefrath" herunterladen

 

22. April 2016

Projekt „Unser grünes Grefrath“ startet

NABU Grefrath: Vielfalt bewahren als Partner der Natur

Bild: Franz Miertz, An der Niers
Bild: Franz Miertz, An der Niers

 

Der NABU-Grefrath stellt seine Natur- und Artenschutzarbeit 2016 unter das Dach der UN-Dekade Biodiversität, in deren Mittelpunkt das vorbildliche Engagement für intakte Natur- und Kulturlandschaften, einzelne Arten und Lebensräume steht. Mit dem Projekt „Unser grünes Grefrath – Kommune für biologische Vielfalt“ möchte die NABU-Gruppe den Naturschutzgedanken auf kommunaler Ebene stärken und das Bewusstsein hierfür schärfen.

Wie wichtig der Erhalt der biologischen Vielfalt ist, kann in zahlreichen Publikationen und Studien zum Thema nachgelesen werden. Weltweit werden im Rahmen der UN-Dekade Strategien entwickelt, um die Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Jetzt kommt es darauf an, diese Strategien auch auf regionaler Ebene umzusetzen. Kommunen sind hierbei wichtige Partner. Sie verfügen über zahlreiche Möglichkeiten, zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen und dienen anderen Akteuren und der Öffentlichkeit als notwendiges Vorbild.

 

 

 

 

Das vielfältige Markenzeichen zum Projekt: "Unser grünes Grefrath" gestaltet von Dipl.Des. Katharina Kielmann aus dem NABU-Grefrath Freundeskreis

 


Natur erlebbar zu machen, zu bewahren und für kommende Generationen zu sichern, das kann niemand alleine bewältigen.

 

Die Naturschutzmacher in Grefrath haben in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz an einem Konzept zur Umsetzung der übergeordneten internationalen und nationalen Biodiversitätsstrategie auf lokaler Ebene gearbeitet. Unter dem Label „Unser grünes Grefrath – Kommune für biologische Vielfalt“  lädt die NABU-Gruppe nun Verwaltung, Politik und Institutionen ein, gemeinsam für den Artenschutz in der Gemeinde einzutreten. „Ein positives Signal aus der Kommune ist uns wichtig. Nur so haben wir eine Basis, auf der wir kooperativen Naturschutz in der Gemeinde vorantreiben, Fördermittel akquirieren und gemeinsame Projekte zum Erhalt der Biodiversität umsetzen können“, so Rolf Brandt, Leiter der NABU-Gruppe Grefrath und Initiator von „Unser grünes Grefrath“.  Erste Ideen, wie beispielsweise die Anlage eines Obstbongerts und eines Bürgerwaldes, hat der NABU bereits entwickelt.  Außerdem angedacht sind die Einrichtung von Blühstreifen, die ökologischen Bewirtschaftung von Wegrändern  und Aktionen zum Schutz und zur Förderung traditioneller, heimischer Gehölze.

 

 

Weiterführende Informationen zum Thema Biodiversität


Die UN-Dekade: www.undekade-biologischevielfalt.de
Bundesamt für Naturschutz: www.biologischevielfalt.de
Biodiversitätsstrategie NRW: www.umwelt.nrw.de

 

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