Mülhausener Niers-Niederung

29. September 2015

 

Landschaftsschutzgebiet „Niersniederung“ , Ziffer 2.2.3 im

 

Landschaftsplan Nr. 5 „Untere Niers/Tönisberger Höhen“

 

Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Kreis Viersen, 1989

 

 

Die Schutzausweisung dient:

  • Der Erhaltung der breiten, flach ausgezogenen Niersniederung einschließlich der Terassenkanten und der Erhaltung der großflächigen von Gräben und der eingedeichten Niers durchzogenen Grünländereien als Kulturlandschaft mit hohem Naturpotential soweit sie nicht durch 2.1.1. (Naturschutzgebiet „Grasheide und Mülhauser Benden“) abgedeckt ist.
  • Der Erhaltung des hohen Vielfältigkeitswertes der Niederungslandschaft durch den vielfachen Wechsel zwischen Grünland und Wald, gegliedert und belebt durch Baumreihen, Baumgruppen, Einzelbäumen und Hecken, sowie Teichen und Gräben mit artenreicher Tier- und Pflanzenwelt als Landschaftsraum für die Erholung des Menschen und als Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
  • Über die genannten Schutzgründe und -ziele hinaus hat die Niersniederung im Biotopverbundsystem eine hervorragende Bedeutung, da sie eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung im Kreisgebiet darstellt. Sie verbindet außerdem noch verschiedene in Ost-West-Richtung verlaufende Leitlinien miteinander.




Wie kommen Forsythien als exotisches Gehölz in ein Landschaftsschutzgebiet?

 

Da die Blüten der Forsythie keinen Nektar produzieren, sind die Pflanzen als Nahrungsquelle für Wildbienen oder Schmetterlinge weitgehend wertlos.

Auch Vögel und Kleinsäuger halten sich von der Forsythie fern, daher ist der Strauch aus ökologischer Sicht wenig wertvoll


 

 

Bodenständige Gehölze

 

In den Landschaftsplänen sind Entwicklungs- Pflege- und Erschließungsmaßnahmen definiert, die sich auf die Pflanzung von Baumreihen, Baumgruppen, Ufergehölzen, Feldgehölzen und der Ausbildung von Waldmänteln beschreiben. Ebenso Aufforstungen und die Anlage von Obstwiesen.

 

Je nach Standortbedingungen sind stehen für die Anpflanzung von Feldgehölzen und für die Ausbildung von Waldmänteln bodenständige heimische Gehölze zur Auswahl:

 

Weißdorn, Schlehdorn, Feldahorn, Kornelkirsche, Schwarzer Holunder, Vogelkirsche, Vogelbeere, Salweide, Öhrchenweide, Traubenkirsche, Hainbuche, Haselnuß, Hartriegel, Stechpalme, Wasserschneeball, Pfaffenhütchen, Eibe, Faulbaum...

 

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Standorte ist die Verwendung weiterer bodenständiger Gehölze möglich.

Neben der landschaftsgestalterischen Funktion liegt die ökologische Bedeutung der Feldgehölze auch in ihrer Funktion als Lebensstätte für zahlreiche Vogel- und Säugetierarten, für Amphibien, Gliederfüßler und insbesondere Wildpflanzen.

Durch die meist linienhafte Struktur von Feldgehölzen und Waldsäumen können verschiedene Lebensräume verbunden werden.

 

 

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