Grasheide und Mülhausener Benden

Naturschutzgebiet „Grasheide und Mülhausener Benden“ ,

 

Ziffer 2.1.1 im Landschaftsplan Nr. 5 „Untere Niers/Tönisberger Höhen“

 

Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Kreis Viersen, 1991

 


 

Die Schutzausweisung dient:

 

Der Erhaltung des Talraumes der Niers als breites, flach ausgezogenes Niederungsgebiet einschließlich der Trassenkanten und der Erhaltung der großflächigen, von Gräben und der eingedeichten Niers durchzogenen Grünländereien als Kulturlandschaft mit hohem Naturpotential.

Der Erhaltung von meist kleinflächigen Mooren und Brüchen und offenen oder verlandeten Altarmen als Relikte der ehemals natürlichen Niers-Aue.

Der Erhaltung ausgedehnter feuchter bis nasser Wiesen und Weiden, kleinflächiger Brücher und Moore, offener Wasserflächen mit Verlandungszonen, Altholzbetänden, Kopfbäumen und Hecken als Lebensraum seltener und gefährdeter wildwachsender und wildlebender Pflanzen und Tiere und dem der an diese Lebensstätten gebundenen Pflanzen der Feuchtwiesen, Röhrichte, Moore und Brücher und Tiere, insbesondere der Kleinsäugetiere, Vögel, Amphibien und Gliederfüßler.

Der Erhaltung des hohen Vielfältigkeitswertes der Niederungslandschaft durch den vielfachen Wechsel zwischen Grünland und Wald, gegliedert und belebt durch Baumreihen Baumgruppen, Einzelbäume und Hecken sowie Teiche, Röhrichte und Gräben mit artenreicher Tier- und Pflanzenwelt für die Erholung des Menschen.

Der Wiederherstellung naturnaher feuchter bis nasser Wiesen auf durch intensive Nutzung gestörten Standorten mit hohem Naturpotential durch extensive Bewirtschaftung.
Entwicklung von Lebensräumen für gefährdete Pflanzen- und Tierarten.

Der Wiederherstellung von Mooren, Brüchern, Altarmen und Teichen durch Renaturierung der durch menschlichen Einfluss veränderten Standorte zu Lebensräumen für wildwachsende Pflanzen und wildlebende Tiere.

 

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