Landschaftsschutzgebiet Floethütte

Landschaftsschutzgebiet Floethütte 2.2.4
Landschaftsschutzgebiet Floethütte 2.2.4


Ziffer 2.2.4 im Landschaftsplan Nr. 6 „Mittlere Niers“

Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Kreis Viersen, 1991

 

Das Gebiet ist geprägt durch den vielfachen Wechsel zwischen Grünland, Acker und Wald, gegliedert und belebt durch Baumgruppen, Baumreihen, Einzelbäume, Kopfbäume und Feldhecken sowie Obstwiesen.


Schutzzwecke

Das Schutzgebiet umfasst einen durch mineralische Grundwasserböden geprägten Bereich der Niedertrasse in der Übergangszone der Niersaue und der biologisch verarmten Mittelterasse im Westen. Durch die Wiederherstellung naturnaher Lebensräume, insbesondere an den vorhandenen Gräben sollen schmale ökologische Leitlinien des Biotopverbundsystems (Trittsteinbiotope) entwickelt werden.

Die Schutzausweisung dient:

  • der Erhaltung des hohen Vielfältigkeitswertes des Landschaftsraumes, geprägt durch den vielfachen Wechsel zwischen Grünland, Acker und Wald, gegliedert und belebt durch Baumgruppen, Baumreihen, Einzelbäume, Kopfbäume und Feldhecken sowie Obstwiesen
  • der Erhaltung von Althölzern als Lebensraum für gefährdete Tierartensowie zur zur Förderung der Schönheit des Landschaftsbildes
  • der Erhaltung und Entwicklung naturnaher Lauwaldbestände
  • der Wiederherstellung naturnaher Lebensräume durch ökologische Verbesserung der Fließgewässer
  • der Erhaltung der Vielfältigkeit in der visuellen Erscheinung dieser Landschaft und ihrer Bedeutung als Erholungsraum
  • der Erhaltung Hagenbroichs als bäuerliche Siedlungsform am Rande einer Terrassenkante eingebunden in Obstwiesen im Wechsel mit Grünländereien, Hecken und Baumgruppen
  • der Verbesserung der Verfügbarkeit von Naturgütern durch Wasserrückhaltung zur Anreicherung des Grundwassers

 

 


Aus den vorgenannten Schutzgründen ergeben sich für das Landschaftsschutzgebiet über die allgemeinen Regelungen hinaus folgende gebietsspezifischen und speziellen Gebote und Verbote:


Verbote

  • Grünland auf wechselfeuchtem oder von hohem Grundwasserbestand beeinflussten Böden und von Obstwiesen dauerhaft in eine andere Nutzungsart umzuwandeln
  • auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen Erstaufforstungen vorzunehmen sowie Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen anzulegen


Gebote

  • Kopfbäume und Feldhecken sind aufgrund ihrer besonderen Bedeutung als Nahrungs- und Brutraum für viele Tierarten in ihrem Bestand zu sichern.

 

Neues Storchennest

im Landschaftsschutzgebiet Floethütte

 

Die Wiesen und Äcker sind im Spätsommer ein beliebter Sammelplatz der Weißstörche, bevor sie auf die Reise in die Winterquartiere aufbrechen.

 

Um ihnen einen weiteren Ort in Grefrath zum Verweilen und Brüten anzubieten, hat Alfred Vohwinkel, in einer privaten Initiative ein Storchennest auf seinem Grundstück errichtet. Zu der Aktion hatte er an einem Samstag Freunde und Nachbarn ein- geladen. Alle packten mit an: Am Ende des Tages stand der schwere Mast samt Weidenkorb als Nisthilfe.

 

Nun hoffen die Akteure, dass sich ein Storchenpaar an der Floethütte ansiedelt.

 

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