Naturerlebnisgarten 2014

November + Dezember 2014

Befreiung des kleinen Biotops von Blättern und Pflanzenrückstanden


Nach Ende der Vegetationsperiode 2014 verbleiben wieder mal viele Blätter, Äste und Pflanzenreste auf den Gewässern. Vor allem das kleine Biotop im Nordostbereich, im Schatten zahlreicher Bäume, vor allem der Kopfweiden am Teich, war betroffen. Wie auf den Bildern zu sehen war die gesamte Wasseroberfläche mit einer ca. 5 cm dicken Schicht vor allem aus Blättern bedeckt.

 

Um die Stabilität des Gewässers aufrecht zu erhalten ging natürlich wieder darum das Material baldmöglichst zu entfernen, bevor es im Teich versinkt und zersetzt wird, Faulschlamm entsteht etc.; und zusammenfassend darum mittel-und langfristig weiteren Nährstoffeintrag in das Gewässer zu verhindern.

 

Im November und Dezember wurde nun, wie schon im Vorjahr, von Hand diese Deckschicht abgetragen. Als Werkzeug wurde dabei wieder nur eine Harke verwendet. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde das Material allerdings direkt auf der Wiese verteilt. Da der Umfang der Massnahem doch recht umfangreich war waren hierfür insgesamt vier Termine nötig. Wie man auf den Bildern sehen kann hat sich der Aufwand gelohnt, der Teich hatte pünktlich zu Jahresbeginn 2015 wieder ein glatte, saubere Oberfläche. So dass man fast schon erwartete den ein oder andern Frosch oder Molch dort auftauchen zu sehen...


Juni 2014

Erweiterung des Baumbestands um einen Quittenbaum

 

Im Sommer wurde der Obstbaumbestand des Naturerlebnisgartens erweitert: Ein Quittenbaum wurde gepflanzt. Da leider ein Hochstammm partout nicht aufzutreiben war wurde ein halbhohes Exemplar ausgewählt. Weiterhin handelt es sich um die Birnenvariante der Frucht.

Zum Schutz des Baumes vor Verbiss wurde ein Verbissschutz errichtet.


Nun hoffen wir mal auf gutes Wachstum und hoffentlich eine baldige (2015? usw.) Ernte von leckeren Früchten, für die es ja tatsächlich vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten gibt.

 

Eröffnung NABU-Naturerlebnisgarten GGS Oedt am 5. Juni 2014

 

Ob groß oder klein, für alle die dabei waren, war der Aktionstag ein schönes, bereicherndes und abwechslungsreiches Erlebnis.

NABU Grefrath dankt allen Erwachsenen, die daran mitgearbeitet haben. Ein ganz besonderes Dankeschön und ein großes Kompliment gilt aber den Kindern. 

 

Sie haben auf ihrer Entdeckerreise durch ihr Interesse, ihrer Neugierde, ihrem Forschergeist, ihren Fragen und ihrem vorhanden Wissen die Erwachsenen beindruckt und inspiriert.

Das es ausgerechnet an dem Vormittag zwischendurch geregnet hat, spielte keine Rolle. "Ja, wir haben Spaß daran und wollen mehr davon", das war die eindeutige Botschaft der Kinder an die Macher des Aktionstages.

 

Rolf Brandt

 

Zum Download

Presseartikel aus der WZ am Samstag, 07. Juni 2014
Eröffnung Naturgarten WZ 07.06.2014.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Fotos: Rolf Brandt, Karl-Heinz Hengsten und Gemeinde Grefrath

Presseartikel: Raus aus dem Klassenzimmer

Aus dem Stadtspiegel Kempen/Grefrath, 04. Juni 2014
Aus dem Stadtspiegel Kempen/Grefrath, 04. Juni 2014

Pressemitteilung zur Eröffnung des Naturerlebnisgartens

Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Natur


 

Am 5. Juni ist der Tag der Umwelt. Weltweit nehmen mehr als 100 Länder daran teil, um das Umweltbewusstsein der Menschen zu stärken. Die Grundschule Oedt und der NABU nehmen diesen Tag zum Anlass, gemeinsam ein gemeinsames  Projekt zu starten. An diesem Donnerstag öffnet der NABU Grefrath für Kinder, Lehrer, Eltern und Gäste offiziell das Tor zum neuen Naturerlebnisgarten. Die Schule begleitet das mit einem besonderen Aktionstag.

 

Entwicklung zum Naturerlebnisgarten

 

Der NABU hat im Januar 2013 das Gelände von der Gemeinde gepachtet und seitdem Schritt für Schritt mit ehrenamtlicher und hauptamtlicher Unterstützung ein Konzept für den neuen Naturerlebnisgarten entwickelt und die notwendigen Pflegemaßnahmen durchgeführt. Die Stiftung Krefelder „Natur- und Kulturlandschaften“ und der Förderverein der Grundschule haben das Projekt finanziell unterstützt. Mit Hilfe des Fördervereins ist der barrierefreie Zugang möglich geworden. Dazu ist ein Tor in den Schulzaun eingebaut worden.  

 

Ziel der NABU-Gruppe Grefrath ist es, der Schule das Gelände für natur- und umweltpädagogische Angebote zur Verfügung zu stellen und Natur für Kinder spannend und erlebbar zu machen. Auf der Homepage der NABU-Gruppe Grefrath sind weitere Infos über die Entwicklung des Naturerlebnisgartens archiviert.

 

Am gemeinsamen Aktionstag wird der neugeschaffene Zugang feierlich geöffnet, durch einen Rundgang mit  5 Themenstationen, 4 betreut vom NABU, 1 betreut von der Schule können die Kinder erste Kenntnisse und Erfahrungen im Naturerlebnisgarten sammeln. 

 

Weiteres Element des Aktionstages ist die Vorleseaktion in den Klassen. Seit 2004, also seit nunmehr 10 Jahren, lädt die Grundschule Oedt Leute aus dem Dorf zum Vorlesen in der Schule ein. Gekommen sind Menschen aus aus Verwaltung, Politik, Vereinen, Schulen oder Pfarren. Es lasen vor der Bürgermeister, die Pfarrer, Geschäftsinhaber, Rentner oder Schüler. In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule in Grefrath in der GGS Oedt zu Gast sein und aus dem vom NABU empfohlen Buch „Herr Lachmann liebt Ameisen“ von Klaus Ruge vorlesen, das dem „Vogel des Jahres 2014“, dem Grünspecht gewidmet ist.

Die Lesungen finden im Wechsel mit den Aktivitäten im Naturerlebnisgarten statt. Beginn und Ablauf sind dem nachfolgenden Schema zu entnehmen.

 

Rolf Brandt, NABU Grefrath

Heinz Wiegers, GGS Oedt

Heino kämpft sich mit einem Agria Balkenmäher durch die Wiese

 

Damit die Schulkinder am Aktionstag den Naturerlebnisgarten ungehindert erkunden können, mäht er einen Rundweg um das große Biotop und schafft Platz an den Entdeckerstationen.

 

Zum Schutz der Kleintiere verwendet er einen Balkenmäher mit einer nicht zu tief eingestellten Schnitthöhe. Frosch, Kröte, Molch und Co. können sich beim Überfahren der Fläche gefahrlos unter dem Messerbalken wegducken.

 

Mehr Infos zu Mähtechniken auf Grünlandflächen auf www.rieger-hofmann.de/service/maehen_und_nutzen/maehtechnik.html

 

April 2014

Raus aus dem Klassenzimmer - rein in die Natur!

 

Am 5. Juni ist der Tag der Umwelt. Weltweit nehmen mehr als 100 Länder daran teil, um das Umweltbewusstsein der Menschen zu stärken. An dem Donnerstag öffnet der NABU Grefrath für Kinder, Lehrer und Gäste offiziell das Tor zum neuen Naturerlebnisgarten. Die Schule begleitet das mit einem besonderen Aktionstag.

Die Vorbereitungen dafür sind in vollem Gange. Im Naturerlebnisgarten wurde als eine der letzten Gestaltungsmaßnahmen eine befestigte Erdmauer angelegt.

 

Bau einer Erdmauer

 

Der Pflegetrupp des NABU hat dazu aus dicken Weidenpfählen und Weidenruten ein stabiles Gerüst gebaut, das mit dem Teichbodenaushub des stark verlandeten großen Biotops aufgefüllt wird.

Das ist ein weiteres Strukturelement auf dem Gelände und dient dem Artenschutz der Hautflügler. Dazu zählen beispielsweise Wildbienen, die für die Pflanzenbestäubung wichtig sind.

 

Entwicklung zum Naturerlebnisgarten

 

Der NABU hat im Januar 2013 das Gelände von der Gemeinde gepachtet und seitdem Schritt für Schritt mit ehrenamtlicher und hauptamtlicher Unterstützung ein Konzept für den neuen Naturerlebnisgarten entwickelt und die notwendigen Pflegemaßnahmen durchgeführt. Mit finanzieller Hilfe des Fördervereins der Grundschule ist der barrierefreie Zugang möglich geworden. Dazu ist ein Tor in den Schulzaun eingebaut worden.

 

Ziel der NABU-Gruppe Grefrath ist es, der Schule das Gelände für natur- und umweltpädagogische Angebote zur Verfügung zu stellen und Natur für Kinder spannend und erlebbar zu machen.

 

 

Text und Bilder: Rolf Brandt 

 


Die hauptamtlichen Naturschützer Heino, Sülhattin, Ludwig und Michael in Aktion.

Februar 2014

Befreiung  des "neuen" Tümpels  und Kopfweidenschnitt - Pflegemassnahme Ende Februar im Nordwestbereich des Naturerlebnisgartens


Ende Februar fiel erneut der üppige Bewuchs um den relativ neu angelegten Tümpel im Nordwestbereich des Naturerlebnisgartens ins Auge. Spontan wurde das kommende Wochenende für einen radikalen Pflegeschnitt ins Auge gefasst. Mit fleissiger Unterstützung eines NABU-Helfers "Burgbenden" wurde der der kleine Tümpel wieder freigelegt, und als netter Nebeneffekt eine weitere Kopfweide geschnitten.


Januar 2014

Pflegemassnahmen am kleinen Teich

 

Der Januar stand im Zeichen der Biotoppflege. Im kleinen Teich befanden sich erhebliche Pflanzenrückstunde, teilweise an der Wasseroberfläche, zum Teil auch am Rande. Diese wurden mit der Harke abgesammelt, was bei der recht milden Witterung zu Jahresbeginn recht gut möglich war. Der Zeitaufwand war mit ca. 6-7h noch überschaubar.

 


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