Naturerlebnisgarten 2013

Dezember 2013

Toreinbau und Obstbäume

 

Die Arbeiten auf dem Naturerlebnisgarten endeten zum Jahresende mit dem Einbau einer Tür, die das Schulgelände mit dem Naturerlebnisgarten verbindet. Damit können die Schulkinder und ihre Begleiter jetzt „barrierefrei“ das Gelände erkunden.
Die NABU-Gruppe Grefrath bedankt sich herzlich bei der  Elterninitiative und auch bei dem Förderverein der Grundschule, der die Kosten für den Türkauf übernommen hat.

Zur Bereicherung des vorhandenen Obstbaumbestandes sind vom NABU noch ein Apfelbaum der Sorte „Rheinischer Krummstiel“ und ein Zwetschenbaum der Sorte „Katinka“ gepflanzt worden.

 

Elterninitiative mit Spaß bei der Arbeit (von links) Marco Gorgs, Arian und Papa Azbi Islami und Karsten Hessler
Elterninitiative mit Spaß bei der Arbeit (von links) Marco Gorgs, Arian und Papa Azbi Islami und Karsten Hessler

Text und Bilder: Rolf Brandt

November 2013

Operation Benjeshecke

Die Arbeit ist vollbracht, die Baumeister Torben und Finn sind sichtlich stolz auf die etwa 7m lange, 1 m breite und gut 1,50 hohe Benjeshecke. Das Rotkehlchen war auch schon da und hat das Werk ausführlich begutachtet.

 

Benjeshecken

 

 

September/ Oktober 2013

Biotop-Pflege: Die Profis bei der Arbeit

 

Das große Biotop droht immer weiter zu verlanden. Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), auch Gelbe Schwertlilie genannt, hat schon weite Teile erobert. Sie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2 m erreichen kann und bildet ein dickes, waagerecht kriechendes Rhizom („Wurzelstock“) als Überdauerungsorgan. Sumpf-Schwertlilien sind an den Ufern und in den Verlandungszonen stehender und fließender Gewässer, in Niedermooren und in Bruchwäldern zu finden.

Ziel der Pflegearbeiten ist es, für die zahlreichen Amphibien den früher vorhandenen größeren Lebensraum wieder herzustellen.

Als erste Rettungsmaßnahme wird der südliche Teil auf ca. 50 m² freigeschnitten und dann 5 m³ von dem Teichboden ausgehoben.

 

Heino Thier und seine Mannschaft, Stephan, Ludwig und Hans-Günther, rückten mit Motorsensensen, Trecker mit Frontlader, Schubkarren, Spaten, Rodehacken und einer Wasserpumpe an und zeigten dem beeindruckten Reporter, wie professionelle Biotoppflegearbeiten ablaufen.

 

 

Das ist der Wintergesang vom Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

 

Zeitweise wurden die Arbeiten begleitet von einem Gesang aus „relativ langen und variablen Strophen, perlend in seiner Klangstruktur und in seiner emotionalen Wirkung auf die Zuhörer als wehmütig empfunden“

„Das ist der Wintergesang vom Rotkehlchen (Erithacus rubecula) „ erkannte Heino die Stimme auf Anhieb und tatsächlich, in den wunderbar ausgetriebenen Kopfweiden am Biotoprand erfreute sich ein Rotkehlchen seines Lebens.

 

 

Im zweiten Schritt wird das Biotop auf einer Länge von ca. 40 m von weiteren Bewuchs, besonders auch von den Weidengehölzen befreit, um damit die Anbindung zu dem im letzten Jahr ausgegrabenen Tümpel (mit Messlatte) herzustellen.

Die Pflegearbeiten werden von der Bezirksregierung bezuschusst.

 

Was, bitte, ist denn eine Wiedehopfhacke?

 

Nach den Profis waren die Ehrenamtlichen mit Aufräumarbeiten am Biotop und Pflege der Wiese an der Reihe. Was die Schafe nach ihren „Määharbeiten“ regelmäßig übrig lassen sind mittlerweile an die hundert Pappel-Sämlinge. „Versucht es mal mit der Wiedehopfhacke“ war ein Tipp von Heino Thier.

 

Karsten, Maren und Gregor (v.l.) sind begeistert von der Effektivität der Wiedehopfhacke, keine Chance mehr für die Pappel-Sämlinge
Karsten, Maren und Gregor (v.l.) sind begeistert von der Effektivität der Wiedehopfhacke, keine Chance mehr für die Pappel-Sämlinge

 

„Die Wiedehopfhacke macht mit ihrer Form ihrem Namen alle Ehre. Schnabel und Kamm sind deutlich zu erkennen. Doch sie ist in ihrer vielfachen Anwendung ein fast unbekannter Vogel unter den Gartenwerkzeugen. Nebenbei ist es eines der brachialsten Geräte, mit dem man durchaus auch Bäume fällen kann. Sie ist die Symbiose zwischen Hacke und Beil, und damit in ihrer Wirkung eines der bemerkenswertesten manuellen Gartenwerkzeuge, das existiert“.

Weiterlesen auf: www.gartenpflege-tipps.de/gartenwerkzeuge/wiedehopfhacke

 

 

Vom Ast direkt in den Mund: Obsternten macht besonders den Kindern Spaß

 

 

Die Sortenbestimmung der 15 Hochstammobstbäume hakt noch etwas, so ähnelte das Probieren eher einer Blindverkostung. Es ist gut so, dass die Geschmäcker verschieden sind, jede der 5 Apfelsorten fand seinen Liebhaber, wobei die Geschmacksnoten eine große Bandbreite von „süß- fruchtig“ über „fein- säuerlich würzig“ bis "herzhaft- kräftig", „aromatisch“ bis zu dem Kommentar „nur für Apfelmus geeignet“ reichte.

 

Text und Bilder: Rolf Brandt

Juli 2013

Määharbeiten im Naturerlebnisgarten

Viele Naturschutzgebiete sind erst durch die Beweidung mit Schafen entstanden, da ihr Tritt und Verbiss in Kombination mit dem Entzug von Bodennährstoffen die Bedingungen schaffen, die viele selten gewordene Pflanzen- und Tierarten für ihr Überleben benötigen. Die Wanderschafhaltung unterstützt durch ihren Transport von Pflanzensamen im Wollkleid der Tiere zum Teil über weite Strecken die Vernetzung von Biotopen.

 

Mit wenigen Worten: Schafbeweidung ist Naturschutz pur!

 

mehr Infos unter: www.schafzucht-nrw.de/pages/index.php?section=landschaftspflege

 

Juli 2013: Vierbeinige Helfer bei der Arbeit auf dem Geländes des Naturerlebnisgartens an der Oedter Gemeinschaftsgrundschule

März 2013

Günter Wessels, Projektleiter der AG Obstwiesenschutz des NABU Bezirksverbandes Krefeld/Viersen, und seine Helfer beim Einsatz

04.03.2013, Gepflegt werden 15 Hochstamm-Obstbäume, die seinerzeit vom Oedter Heimatverein für die Gemeinschaftsgrundschule angepflanzt worden sind.


Zur Pflegemassnahme erklärt Günter Wessels:
"Hochstammobstbäume können durchaus 60, 80 oder 100 Jahre alt werden, die Langfristigkeit sollte mit der Pflanzung klar sein.
Die Pflege durch den NABU wird die Bäume in ihrem Habitus weitgehend erhalten. Entfernt wird totes, krankes, scheuerndes und querendes Holz, so dass die Bäume luftiger und sonnendurchlässiger werden, damit auch gesundes, weniger pilzbelastetes Obst darauf wächst. Wird weniger als 30 % des Holzes entfernt, bleiben die Bäume relativ ruhig. Wird deutlich mehr Holz herausgeschnitten, werden die Bäume mir starkem Nachtrieb reagieren, dann ist unbedingt eine sommerliche Nachpflege nötig."

Bilder vom aufräumen

Die Stiftung Krefelder „Natur- und Kulturlandschaften“ beteiligt sich an den Kosten für die Baumpflegemaßnahmen.

Bodo Meyer: "Ziel unserer NABU-Stiftung ist es, die Landschaftspflegeaufgaben im Bereich Krefeld und im Kreis Viersen finanzierbar zu machen"

 

Norbert Grieß in seinem Element: Sechs durchgewachsene Bruchweiden (Salix fragilis) werden zu Kopfweiden.

Januar 2013

Pachtvertrag "Naturerlebnisgarten Gemeinschaftsgrundschule Oedt" wurde unterzeichnet

v.l.n.r. 1. Vorsitzende des NABU Bezirksverbandes Krefeld/Viersen e.V, Reiner H. Rosendahl, Bürgermeister Manfred Lommetz und Rolf Brandt, Leiter der NABU-Gruppe Grefrath.
v.l.n.r. 1. Vorsitzende des NABU Bezirksverbandes Krefeld/Viersen e.V, Reiner H. Rosendahl, Bürgermeister Manfred Lommetz und Rolf Brandt, Leiter der NABU-Gruppe Grefrath.

Am 25. Januar fand im Büro des Bürgermeisters die Übergabe des Pachtvertrages an den NABU statt.

 

Bei der gepachteten Fläche handelt es sich um das als "Schulbiotop" bekannte Grundstück an der Gemeinschaftsgrundschule Oedt.

Die NABU-Gruppe Grefrath übernimmt die Pflege des Grundstückes und entwickelt es zu einem Naturerlebnisgarten. Für Unterrichtszwecke werden der Schule umweltpädagogische Angebote unterbreitet.

Winterbilder vom Naturerlebnisgarten in Oedt


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