Naturerlebnisgarten 2012

August 2012

Biotop-Führung für NABU-Mitglieder

Juli 2012

 

In den letzten 3 Wochen wurde am kleinen Teich gearbeitet:

 

1) Die Sträucher, Brennesseln und nachwachsenden Bäume zurückgeschnitten.
Dabei wurden die Pflanzen im Wasser überwiegend in Ruhe gelassen, um bei den Amphibien im Teich nicht zu viel Unruhe zu verursachen. Hier wird im Spätherbst nochmal nachgebessert. Nur 2 Sträucher wurden zurückgelassen, sowie ein paar potentielle Kandidaten für die ein oder andere Kopfweide - Entscheidung im Herbst.
Die angefalllenen Äste etc. wurden überwiegend geschreddert und mit der Anlage des Weges um den kleinen Teich begonnen. Ost-und Nordseite konnten so schon weitestgehend fertiggestellt werden.
 
2) Ausserdem wurde der Schredderhaufen am Teich, Südseite entfernt und zur Anlage eines Weges an der Südseite verwendet.
 
3) Auch der Totholzhaufen direkt am Wasser wurde entfernt.

 

Ein Reh war zu Besuch im Naturerlebnisgarten.

Juni 2012

Ein Grünspecht zu Besuch auf dem Biotop an der Grundschule

Pflege- und Entwicklungsvorschläge für die Nutzung zur Umweltbildung

Teiche, Wiese und Gebüsch an der Grundschule Oedt

 

Es sind noch viele typische Arten einer Glatthaferwiese (wie in der Niersaue) vorhanden (mit Feuchtezeigern Rohrglanzgras und Rasen-Schmiele). Bemerkenswert und schutzwürdig ist das Vorkommen der Großen Bibernelle.

Arten wie Große Brennnessel, Giersch und Kletten-Labkraut zeigen beginnende Verbrachung an, durch Aufnahme einer regelmäßigen Pflege (Vorschlag: 2 Schnitte/ Jahr, erster nicht vor dem 15.06.) werden sie wieder zurückgedrängt.

 

Auch die Auflichtung des Gehölzbestandes fördert die Wiese (z.B. Reduzierung der Faulbäume).

Zum Bolzplatz hin, wo sowieso schon ein Grünabfallhaufen liegt, könnte man unter den Gehölzen eine "wilde" Ecke mit Brennnesseln, Giersch & Co. lassen, um zu zeigen, dass so etwas dazugehört. Optimal wäre es, hier mit den Schulkindern einen richtigen Komposthaufen anzulegen (ein Versuch, den Gartenabfällen in der Landschaft vorzubeugen).

 

Am großen Teich sollte mindestens das Weidengebüsch fast vollständig entfernt werden (im Süden etwas stehen lassen), evtl. auch weitere Bäume (erst nach Räumung des Gebüsches entscheiden).

An der Sohle des großen Teiches befinden sich gut entwickelte und erhaltenswerte Bestände von Gelber Schwertlilie, Waldsimse u.a.. Entschlammungen/Vertiefungen der Sohle zur Verbesserung der Wasserführung sollten im Norden (Bereich der Probegrabung) und in der Mitte (s. Foto links) erfolgen.

 

 

Die Schlankseggen und das Sumpf-Reitgras an den Ufern sind erhaltenswert. Die Brombeeren können vollständig entfernt werden, weil sie bei weiterem Wachstum eine unerwünschte Konkurrenz der Sumpfpflanzen darstellen und die Umweltbildungsfunktion (den Zugang oder Einblick der Kinder) behindern können. Statt dessen könnte ohne Bedenken von dem Echten Mädesüß am Wegrand außerhalb des Zaunes etwas entnommen und an das Ufer zu gepflanzt werden.

 

Der große Teich erinnert botanisch an die Vegetation der Bruchwälder in Grefrath, deshalb sollte er durchaus teilweise so "verlandet" wie jetzt erhalten bleiben, für die "Heimatkunde" vor Ort.

Die Wiese sollte westlich des großen Teiches durchgehend als solche gepflegt werden und sollte somit auch nur ausnahmsweise betreten werden - anschauen und zeigen kann man sie vom Rand her. Zwischen dem großen Teich und dem Zaun können nach Bedarf Teilflächen als Wiese oder als Rasen gehalten werden. Rasen empfiehlt sich an den gewünschten Zugängen zu den Teichen und evtl. unter den Obstbäumen, Wiese passt besser an die Grenzen der Fläche.

 

Vorhandenes oder noch entstehendes Totholz (im Teich wurde daran der Pilz Exidia plana gefunden) sollte teilweise als Totholzhaufen in der "wilden Ecke" abgelegt werden.

 

Am kleinen Teich (s. Foto rechts) sollten alle Gehölze bis auf Weißdorn und Kopfweiden entfernt werden, um z.B. die Belichtung zu verbessern. Der Holzhäckselhaufen sollte vom Ufer entfernt werden. An dieser Stelle könnte man auch das Ufer noch flacher graben, um mehr Entwicklungsraum für Sumpfpflanzen zu schaffen. Außerdem kann man natürlich den Holzhäcksel auch für die Gestaltung eines Zugangspfades verwenden.

 

Insgesamt ist die Fläche ziemlich reich an Pflanzenarten, man braucht zunächst einmal keine neuen einzubringen, sondern kann die Entwicklung der vorhandenen lenken, z.B. Vermehrung der Sumpfpflanzen durch Auflichtung der Gehölze.

 

Die Wiese könnte evtl. später mit anderen Wiesenarten aus der Grefrather Niersaue "aufgepeppt" werden, wenn sich diese nicht gelegentlich von selbst einstellen.

 

Auch der kleine Teich sollte nicht rundherum von Rasen umgeben sein oder regelmäßig betreten werden, um z.B. den Molchen einen gefahrlosen Zugang zum Landlebensraum zu bieten.

 

Wenn die zu beseitigenden Gehölze durch einfaches Abschneiden entfernt werden und ihre Entwicklung dauerhaft verhindert werden soll, müssen evtl. mehrmals im Jahr die Stockausschläge abgeschnitten werden. (evtl. "Freiwilligenarbeit"?)

 

 

NABU Grefrath

im Juni 2012


Am Wochenende wurde am Insektenhotel weitergearbeitet.

 

Wiedereinrichtung Trockenmauer:
Auf dem Gelände wurde nach Aussage der Anwohner vor über 10 Jahren eine Trockenmauer angelegt. Diese hatte bis dato eher Ähnlichkeit mit einem Steinhaufen, überwuchert mit Brennesseln und Brombeerranken.

Am Wochenende wurde diese Trockenmauer nun wieder freigelegt und aufgebaut.
Den Nutzen der Aktion wusste eine aufgeschreckte Erdkröte prompt zu schätzen-und versteckte sich schnellstmöglich zwischen den augeschichteten Steinen.

 

Wasserstandsmessung:
Die Wasserstandsmessung mit den Daten der ersten 5 Wochen

Mai 2012

Es wurde ein Insektenhaus errichtet und ein kleiner Molch im hohen Gras gefunden.

Naturerlebnisgarten 2012
Naturerlebnisgarten 2012


Wasserstandmessung

Der ausgehobene Tümpel hat einen Durchmesser von ca. 1,60 m.
Die Wassertiefe von anfangs etwa 18 cm betrug ca. 8 h nach Aushebung ca. 35 cm und war 24 h später unverändert.
Das Wasser steht etwa 15 cm unterhalb der Bodenkante an.
Für den Fall dass Amphibien und andere Tiere in den Tümpel gelangen wurde selbstverständlich für einen flachen Ausstieg gesorgt.

 

Weiteres Vorgehen:
Etwa einmal wöchentlich wird der Wasserstand erfasst und tabellarisch festhalten.
Dazu grob die Wetterverhältnisse (Niederschlag) seit der letzten Messung.

 

Ansonsten:
Ausgehobenes Material war zu mind. 90% Sand. Nur wenig Erde und einige Äste.

April 2012

Die Naturdetektive waren im Naturerlebnisgarten


TURMFALKEN-WEBCAM

UNSER GRÜNES GREFRATH

POSTKARTEN

Erhältlich hier und in der Grefrather Buchhandlung

BILDER AUS GREFRATH


LEBENSRAUM KIRCHE

VOGEL DES JAHRES

NAJU GREFRATH

FACEBOOK

MACHEN SIE UNS STARK

NEWSLETTER


In unregelmäßigen Abständen erhalten Sie vom NABU Grefrath Information über aktuelle Themen und Projekte.

 

Sie können sich hier für den Newsletter anmelden:


SEITE DURCHSUCHEN


Hier können Sie unsere Seite nach Schlagwörtern durchsuchen