Meine Landwirtschaft

NABU Deutschland gehört zu den Trägern der Kampagne

 

Diese Kampagne lebt davon, dass Sie sich beteiligen: Mit eigenen Beiträgen und Vorschlägen, mit Ihrer Initiative, Organisation, Ihrem Unternehmen, Ihrem Hof, Ihrem Einkauf. Sie befindet sich im Aufbau und im Aufbruch. Wir suchen möglichst viele Träger und Unterstützer, sammeln Informationen und Ideen und sind offen für Vorschläge wie es weiter gehen soll.

 

Träger und Unterstützer

www.meine-landwirtschaft.de

März 2014

 

Liebe Freundinnen und Freunde einer zukunftsfähigen Landwirtschaft,

 

der Frühling kündigt sich mit warmen Sonnenstrahlen an und die Bäume fangen allerorts an zu blühen. Die ersten Kirschbäume und Apfelbäume warten bereits auf fleißige Bienen, die sie bestäuben. Doch den Bienen geht es nicht gut, das weltweite Bienensterben – ausgelöst durch verschiedene Faktoren wie Futtermangel, Varroa-Milbe und Insektizide – macht sich zunehmend bemerkbar. Eine neue Studie der Freien Universität Berlin hat nun gezeigt, dass Bienen durch Pestizide die Orientierung verlieren können und nicht mehr nach Hause finden.

 

Die EU will dem Bienensterben entgegenwirken und mit der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik Schutzflächen für die biologische Vielfalt einführen. Doch die Bundesregierung möchte auf diesen Flächen Pestizide und Kunstdünger erlauben – dies wäre ein weiterer Verlust für die Artenvielfalt. Noch ist die Entscheidung aber nicht gefallen: erst bei der Agrarministerkonferenz am 3. April beschließen die 16 Agrarminister den Entwurf für die Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland! Aus diesem Anlass haben das Kampagnen-Netzwerk Campact, die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und weitere Partner eine Unterschriftenaktion gestartet. Unterschreiben Sie jetzt um die Agrarminister aufzufordern, sich für die Artenvielfalt und gegen das Bienensterben einzusetzen!

 

Die Unterschriften sollen während der Agrarministerkonferenz in Cottbus übergeben werden. Außerdem soll eine Demonstration vor dem Konferenzgebäude stattfinden. Sie wollen mit uns gemeinsam ein Zeichen für eine bäuerliche, tier- und umweltgerechte Landwirtschaft setzen? Kommen Sie zur Demo nach Cottbus! Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Newsletter bei den Terminen.

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühlingsanfang und viel Spaß beim Lesen!

Ihre Kampagne „Meine Landwirtschaft“

 

Aktuelles

 

Gentechnisch veränderter Mais 1507

Bei der EU-Abstimmung über die Zulassung der gentechnisch veränderten Mais-Sorte 1507 von Dupont-Pioneer hat sich Deutschland enthalten – und so der Zulassung in der EU den Weg geebnet. Doch nun könnte die Bundesregierung sich für ein nationales Anbauverbot einsetzen, die sogenannte opt-out-Regelung. 13 der 16 Bundesländer plädieren sogar für ein generelles Anbauverbot transgener Pflanzen in Deutschland. Weitere Informationen dazu beim Infodienst Gentechnik

 

Erfolg: Neue EU-Saatgutverordnung abgelehnt

Mitte März 2014 stimmte das EU-Parlament über die neue EU-Saatgut-Verordnung ab – und lehnte den Entwurf der EU-Kommission mit großer Mehrheit ab. Dieser hätte Zulassungsstandards für Saatgut, das in Europa in den Verkehr gebracht wird, zentral regeln sollen. Doch die Anforderungen und Gebühren, die bereits heute viele kleine Saatgutunternehmen benachteiligen und vor allem die Zulassung von nicht hybriden, samenfesten und biologisch gezüchteten Sorten erschweren, hätten damit weiter erhöht werden sollen. Das hätte vor allem der internationalen Saatgutindustrie genützt. Mit der Ablehnung des Entwurfs ist der freie Austausch von Saatgut zwischen GärtnerInnen und LandwirtInnen zunächst weiter möglich. Voraussichtlich Ende 2014 wird das Thema aber neu verhandelt. Die Kampagne „Freiheit für die Vielfalt!“ setzt sich für den Schutz und die Förderung der Saatgutvielfalt ein. Weitere Informationen unter www.freievielfalt.de

 

Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung in Brandenburg!“

In vielen Bundesländern sind neue Mastanlagen geplant, überwiegend für Hühner und Schweine. Auch in Brandenburg stehen mehrere neue Anlagen vor der Zulassung. So will der niederländische Investor van Gennip in Haßleben in der Uckermark eine alte Schweine-Mastanlage wieder in Betrieb nehmen, geplant sind 37 000 Mastplätze. Um Tierhaltung in Brandenburg für die kommende Landtagswahl zu einem Thema zu machen, startete am 13. März eine neue Volksinitiative. „Stoppt Massentierhaltung in Brandenburg!“ wurde vom Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg initiiert und möchte 25 000 Unterschriften sammeln – dann muss sich der brandenburgische Landtag mit dem Thema beschäftigen. Die ersten 1000 Stimmen sind schon gesammelt. Mehr Informationen zur Volksinitiative finden Sie hier

 

Termine

 

3.4.2014, 10:30-13:30 Uhr: Unter dem Motto „Stoppt Massentierhaltung in Brandenburg!“ ruft das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg anlässlich der Agrarministerkonferenz in Cottbus zur Demonstration auf. Gemeinsam wollen LandwirtInnen und BürgerInnen den AgrarministerInnen zeigen, dass Brandenburg nicht zum Massentierhaltungs-Land Nr. 1 werden möchte und die Menschen sich für eine ökologische und damit gentechnikfreie, bäuerliche Landwirtschaft einsetzen. Seien Sie dabei! Campact organisiert von Berlin eine gemeinsame Fahrt mit dem Regionalexpress nach Cottbus. Die Fahrkarten werden von Campact besorgt.

 

·         Berlin Hauptbahnhof, Abfahrt 8:33 Uhr – Treffpunkt: 8:20 Uhr vor dem Eingang Washingtonplatz

 

·         Berlin Ostbahnhof, Abfahrt 8:44 Uhr – Treffpunkt 8:30 Uhr vor dem Haupteingang

Erkenntlich ist der Treffpunkt an den Menschen in roten Campact-Jacken. Weitere

 

Informationen hier

 

Save the date!

·         29.6.2014: Demonstration in Haßleben/Brandenburg an der geplanten Schweine-Mastanlage. Weitere Informationen dazu in Kürze auf unserer Homepage.

 

·         2.-5.10.2014: Stadt.Land.Food-Festival und Kongress in Berlin, gemeinsam mit der Markthalle Neun.

Februar 2012

Meine Wahl - Das Ergebnis

 

Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union regelt, wie rund 56 Milliarden Euro Steuergelder aus dem EU-Agrarhaushalt verteilt werden. Nach Berechnungen des Deutschen Bauernverbands zahlen jeder Bürger und jede Bürgerin Europas dafür etwa 100 € pro Jahr. Wofür soll dieses Geld verwendet werden? 


16.066 Menschen haben mitgemacht und ihre 100 Euro so verteilt, wie sie es für richtig halten. Hier sehen Sie das Ergebnis.

 

16066 Menschen haben abgestimmt und ihre 100 Euro so verteilt.

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