Landwirtschaft

Fünf vor zwölf für Wiesenweihe, Wachtelkönig und Kiebitz

Industrielle Landwirtschaft bedeutet Aus für die biologische Vielfalt auf nordrhein-westfälischen Äckern

09. August 2013 - Den Vögeln der Agrarlandschaft geht es schlecht. Selbst in Vogelschutzgebieten wie der Hellwegbörde oder dem Unteren Niederrhein geht der dramatische Rückgang von Vögeln der Kulturlandschaft ungebremst weiter. Aktuell ist das Land NRW damit beschäftigt der EU zu erklären, wie es gedenkt den Schutz stark gefährdeter Arten wie der Wiesenweihe und dem Wachtelkönig in der Hellwegbörde zu verbessern. Gelingt dies nicht, droht eine Verurteilung im laufenden Vertragsverletzungsverfahren. Für Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW ist das aber nur die „Spitze des Eisberges“.

http://nrw.nabu.de/themen/landwirtschaft/agrarpolitik/16095.html

 

"Greening" macht Bauern misstrauisch

Kreis Viersen (RP). Die EU will die Landwirtschaft ökologischer machen. Die Bauern im Kreis erwarten mehr Bürokratie und weniger Geld.

Die Vorschläge von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos, die Agrarwirtschaft insgesamt "grüner" zu machen, stoßen auch nach dem Kompromiss der Landwirtschaftsminister auf Misstrauen in der Bauernschaft. "Wir wehren uns nicht dagegen, die Landwirtschaft umweltfreundlicher zu machen. Aber wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. Letztlich wird uns das künftige Fördersystem mächtig ins Geld gehen", fürchtet der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, Paul Christian Küskens.

http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/nettetal/nachrichten/greening-macht-bauern-misstrauisch-1.3283787

 

Projekt "Grünland für Wiesenvögel" in der Düffel

Uferschnepfen stehen auf der Roten Liste als vom aussterben bedroht. Sie und andere Wiesenvögel zu schützen ist das Ziel des Naturschutzprojektes "Grünland für Wiesenvögel", das nun seit einem halben Jahr in der Düffel durchgefürt wird.

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/projekt-gruenland-fuer-wiesenvoegel-in-der-dueffel-1.3287494

 

Landwirte stehen vor Pflug-Marathon

Krefeld (RP). Die Natur ist durch die lange Kälte Wochen in Verzug – sobald es wärmer wird, müssen Krefelds Landwirte die verlorene Zeit aufholen: Sie bitten um Verständnis, wenn die Traktoren demnächst bis in die Nacht unterwegs sein werden.

"Wir sind schon zwei Wochen im Rückstand", sagt der Krefelder Ortslandwirt Werne Schleupen. Seine Milchkühe müssen in diesem Jahr länger im Stall bleiben. Werden die Kühe sonst Anfang April auf die Weiden gelassen, muss dort das Gras erst einmal wachsen. Das ist frühstmöglich in einer Woche der Fall. So lange erhalten die Kühe weiter ihr Winterfutter, dafür werden halt die Reserven angebrochen.

http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/krefeld/nachrichten/landwirte-stehen-vor-pflug-marathon-1.3297712

Dramatischer Rückgang artenreicher Wiesen

NABU fordert schnellen Kurswechsel in der Agrarpolitik

Das eigentlich durch europäisches Recht streng geschützte artenreiche Grünland wird in dramatischem Ausmaß zerstört. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des NABU zur Situation von artenreichem Grünland im süddeutschen Raum.

 

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Die Bauern pflügen im Staub

Selten gab es in einem März so wenig Regen wie in diesem Jahr. Für die Landwirtschaft hat das negative Folgen.

Düsseldorf. Sonnenschein pur und warme Temperaturen: Wettertechnisch hat der März in diesem Jahr die Wünsche der Frühjahrshungrigen erfüllt. 168 Sonnenstunden bundesweit verzeichnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Monat, der damit sogar sonniger ausfiel als der Sommermonat Juli 2011. Und auch die ...

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Kleve - Mähverbot für Düffel-Bauern

"Wenn dieser Erlass so durchgeht, gibt es einen Krieg in der Düffel"

Kleve (RP). Die Landwirte in der Düffel sind sauer. Aufgrund eines Minister-Erlasses dürfen sie ihre Flächen nur noch bewirtschaften, wenn ein Kartierer dort weder die Uferschnepfe noch den Großen Brachvogel sichtet. 

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Kleve - Mähverbot bedroht Existenzen

"Der Erlass bedroht die Existenz unsere Familienbetriebs"

Kleve (RP). Einige Landwirte in der Düffel stehen vor dem Ruin. Wegen des neues Minister-Erlasses dürfen sie ihre Felder nicht bewirtschaften. Die Bauern fordern Minister Remmel auf, den Erlass zurück zu nehmen. Doch der antwortet nicht.

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Kleve - Bürgermeister gegen Mähverbot

Kleve (RP). Die Spitze der regionalen CDU hat bei einer Protestveranstaltung den Bauern, die vom Erlass zum Artenschutz in der Düffel betroffen sind, den Rücken gestärkt. Neben Politikern zeigten sich auch Wirtschaftsvertreter solidarisch.

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