Oedter Obstbongert

14. November 2016

Reiche Apfelernte im Oedter Obstbongert-Idyll

Hinter einem klassischen Kräuter- und Bauerngarten liegt das Paradies – eine 3000 Quadratmeter große Streuobstwiese mit fast 20 alten Hochstamm-Obstbäumen.

v.l. Markus, Uli, Khaled und Ahmad. Foto: Rolf Brandt
v.l. Markus, Uli, Khaled und Ahmad. Foto: Rolf Brandt

 

Apfelsorten wie Schöner von Elmpt, Rote Sternrenette, Holländische Bellefleur, Dülmener Rosenapfel, Rheinischer Bohnapfel und Birnen wie Madame Vertè, Gellerts Butterbirne und Köstliche von Chameux und Mirabelle, Zwetsche, Reneclaude und natürlich auch eine Mispel runden die Vielfalt der Steuobstwiese ab.

 

An der Ernte beteiligten sich Karoline Cremer, Leiterin der AG Obstwiesenschutz vom NABU Bezirksverband Krefeld/Viersen mit ihren Helfern Uli und Markus, der NABU Grefrath und, mit einem herzlichen Danke an dieser Stelle, die syrischen Flüchtlinge Khaled H. und Ahmad R.

 

Gute zwei Stunden dauerte die Ernte, dann waren 650 kg Äpfel geerntet, in 25-Kilo Säcken verladen und später zu einer Sammelstelle in Viersen gebracht.

Von dort gehen die Äpfel zur Obstkelterei Van Nahmen in Hamminkeln, wo daraus der „NABU-Apfelsaft von Steuobstwiesen“ produziert wird.

 

Mit freundlicher Genehmigung, Erschienen in der WZ, am 28.09.2011

Von Manfred Baum, Bilder: Friedhelm Reimann

700 Kilo Äpfel für den Naturschutzhof

Sternrenette und Rosenapfel – auf der Wiese gedeihen alte Sorten

 

Oedt. Hinter dem klassischen Kräuter- und Bauerngarten liegt das Paradies – eine 3000 Quadratmeter große Streuobstwiese. Insgesamt umfasst das Anwesen von Rolf Reiner Kopp (71) an der Niederstraße 96 insgesamt 3500 Quadratmeter. Vor 15 Jahren hat es der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), in unmittelbare Nähe der ehemaligen Schluffstrecke mit Fördergeldern des Kreises Viersen angelegt. Diese Arbeit trägt nun reichlich Früchte. Der Nabu unter Leitung von Günter Wessels erntete dieser Tage knackige Äpfel.

 

Sternrenette und Rosenapfel – auf der Wiese gedeihen alte Sorten

Ein Refugium auch für die heimische Tierwelt, wie Rolf Brandt von der Nabu-Ortsgruppe Grefrath feststellte. Die Bäume stehen in Reih und Glied, so wie es sich für eine Streuobstwiese gehört.

 

Kropp: „Dazu habe ich damals sogar ein Seil geholt, damit sie auch alle richtig standen.“ Ebenso wurde damals bestimmt, welche Sorten angepflanzt werden, die als Lageräpfel bekannt sind. Viele alte Sorten waren darunter, wie beispielsweise Elstar, oder Kaiser Wilhelm. Den Dülmener Rosenapfel findet man auf der Wiese ebenso, wie den Roten Sternrenette.

 

Daneben gibt es im Bongert noch Birnen-, Mirabellen- und Kirschbäume. Zusätzlich zu den den Leitern kamen die altbekannten Obstpflücker zum Einsatz. Günter Wessels war richtig stolz, dass ein Baum fast 200 Kilogramm Äpfel hergab. Insgesamt wurden 700 Kilogramm geerntet. Die Äpfel werden auf dem Naturschutzhof verkauft. Das Fallobst wird für die Herstellung von Säften Verwendung finden.

 

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