Der Kräutergarten im Freilichtmuseum Dorenburg

Herbert und Sabine prüfen Werkzeug
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Das „Niederrheinische Freilichtmuseum Dorenburg“ in Grefrath veranschaulicht das Leben und Wirken der Menschen in der bäuerlichen Kultur am Niederrhein, angefangen vom 17. Jahrhundert bis in die Zeit der frühen Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert.  

 

Auf einer Zeitreise durch die einzelnen Hofanlagen erschließt sich dem Besucher, wie unsere Vorfahren damals lebten, arbeiteten und sich versorgten.

Teil dieser Versorgung der ländlichen Bevölkerung stellte der „Bauerngarten“ dar, der dem Anbau von Nahrungsmitteln diente, aber die Menschen auch mit Pflanzen versorgte, die zum einen für das Würzen von Speisen und zum anderen zu medizinischen Zwecken genutzt wurden.

Aus diesem Ansinnen heraus entstanden eigens sogenannte „Kräutergärten“, deren Ursprung wiederum in der frühen klösterlichen Kultur zu finden ist.

 

Die NABU-Gruppe Grefrath hat im Spätherbst 2011 damit begonnen, einen solchen Kräutergarten neu zu gestalten.

 

Das Konzept der Bepflanzung dieses Kräutergartens wird eine Auswahl an „heimischen“ Kräutern zeigen, die schon im oben genannten Zeitraum Verwendung gefunden haben, aber auch heute noch nahezu unverändert genutzt werden.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass viele, ja eigentlich die meisten „heimischen“ Kräuter

südländischen Ursprung haben. Sie wurden jedoch bereits im Mittelalter von Händlern und Mönchen in die Region gebracht und vornehmlich in den Klostergärten des Benediktinerordens kultiviert. Von dort fanden sie Verbreitung in die ländlichen Bereiche.

 

Aufräumarbeit macht gute Laune bei Marion, Karl-Heinz, Jenny und Herbert
Aufräumarbeit macht gute Laune bei Marion, Karl-Heinz, Jenny und Herbert

 

Die Verwendung der im „Kräutergarten Dorenburg“ angebauten Kräuter stützt sich auf drei Säulen:

 

  1. die Verwendung als Küchenkraut
  2. die Verwendung als Heilkraut 
  3. die Verwendung als Räucherkraut

 

Die unter Punkt 3 beschriebene Verwendung bezieht sich auf die traditionellen

Schutz-, Bann- und Heilräucherungen, die in bäuerlicher Tradition zu bestimmten Jahreskreisfesten sowie zu Heilungszwecken vorgenommen wurden und werden.

 

Eine alphabetische Liste stellt Ihnen die für den „Kräutergarten Dorenburg“ vorgesehenen Kräuter vor.

In loser Folge präsentieren wir Ihnen jeweils eines dieser Kräuter im Portrait. Hier erfahren Sie detailliert alles Wissenswerte rund um dieses Kraut vom Anbau bis zu seiner Verwendung.

 

 

Besuchen Sie uns im Kräutergarten Dorenburg.

Immer Mittwochs in der Zeit von 15 - 17 Uhr ist auch die "Kräuterhexe" anwesend,

und bei einem Gläschen Tee vor Ort lässt es sich gewiss angenehm über die

wunderbare Welt der Kräuter plaudern!

 

Text: Jenny Hengsten

Ein Kräutergarten entsteht

Neugestaltung eines Kräutergartens

 

Erleben Sie mit, wie Schritt-für-Schritt unser NABU-Kräutergarten im Freilichtmuseum Dorenburg entsteht.

 

Ein Kräutergarten entsteht

Kräuter im Portrait

Hier stellen wir Ihnen unsere Kräuter vor

 

In loser Folge präsentieren wir Ihnen jeweils eines dieser Kräuter im Portrait. Hier erfahren Sie detailliert alles Wissenswerte rund um dieses Kraut vom Anbau bis zu seiner Verwendung.

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Foto: JKHengsten
Foto: JKHengsten

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