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NABU-Senderstörche

Verfolgen Sie das Leben der besenderten NABU-Störche

Seit 2009 können sie die NABU-Senderstörche auf ihrem Zug beobachten.

NABU-Senderstörche


07. Juni 2017

Meister Adebar zu Besuch beim Nachbarschaftsfest

Flugplatz Grefrath-Niershorst

 

Nicole Wewior hat sie praktisch von ihrem Balkon aus fotografieren können.

Dass sich die beiden Weißstörche für das Flugplatzgeschehen interessieren, liegt in ihrer Natur. Den wackeren Segelfliegern sind sie in der Luft aber immer eine Schnabellänge voraus.

Mehr Storchenbeobachtungen aus Grefrath auf www.vogelmeldung.de

 

 

27. September 2016

Störche auf Kurzbesuch in Grefrath

Mittlerweile leider selten gewordenen Besuch gab es Ende August in Grefrath: Störche machten in der Niersgemeinde Station, bevor es am folgenden Tag weiter in Richtung Winterquartier ging.

 

Übernachtungsquartier Straßenlaterne

 

Storchenbeobachtungen sind immer etwas Besonderes und nicht nur Liebhabern geht das Herz auf beim Betrachten dieser eleganten Vögel. „Ich traute meinen Augen kaum, als ich aus meinem Wohnzimmerfenster einen Weißstorch auf der gegenüberliegenden Straßenlaterne sitzen sah“, berichtet NABU Mitglied Karin Ites begeistert. Der Storch, der sich auf dem Weg in Richtung Süden befand, genoss die Abendsonne sichtlich und übernachtete in luftiger Höhe. Störche auf der Durchreise konnten auch im Naturschutzgebiet Grasheide beobachtet werden. Hier suchten sie Nahrung, um sich für den anstrengenden Weiterflug zu stärken. Wiesen und Äcker sind im Spätsommer ein beliebter Sammelplatz der Weißstörche, bevor sie auf die Reise in die Winterquartiere aufbrechen.

 

Storchennester in Grefrath

 

Der Lebensraum der Störche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter verringert. Durch Entwässerung und intensive Landbewirtschaftung ist das Angebot an Futter, Brut- und Rastplätzen für Weißstörche geschrumpft. Mittlerweile wird jedoch vielerorts gegengesteuert. Durch Renaturierungsmaßnahmen entlang der Niers beispielsweise entstehen wieder Feuchtgebiete mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot für Störche und andere Vogelarten.

 

Neben der Nahrung ist das Angebot an geeigneten Brutplätzen für Störche überlebenswichtig. Als Kulturfolger hält sich der Sympathieträger gerne in Nähe der Menschen auf. In Grefrath warten Storchennester in Oedt hinter der Burg Uda, in Mülhausen und an der Floethütte auf Bewohner. Jeweils im Frühsommer beschäftigt die Grefrather Storchen-Fans die Frage: Kommt ein Pärchen vorbei und findet Gefallen am angebotenen Nistplatz?

 

Vielflieger auf dem Weg nach Afrika

 

Störche sind Zugvögel. Im August begeben sich die meisten von ihnen aus den europäischen Brutgebieten auf den weiten und gefährlichen Weg in Richtung Afrika. Erforderlich wird der Zug in Richtung Winterquartier vor allem durch die jahreszeitlich bedingte Nahrungsknappheit. Auf ihrer Reise legen Störche gewaltige Entfernungen zurück: Bis zu 10.000 Kilometer sind es insgesamt. Pro Tag bringen es die Vielflieger im Schnitt zwischen 150 und 300 Kilometer.

Ähnlich wie Segelflugzeuge nutzen Störche dabei warme Aufwinde, die ihnen einen energiesparenden Segelflug erlauben. Da dieser wichtige Auftrieb über großen Wasserflächen nicht entstehen kann, folgen die Störche auf ihrem Flug nach Afrika einer Route, die weitestgehend über Land verläuft. Rund dreiviertel der deutschen Weißstörche wählen für ihren Zug in die afrikanischen Überwinterungsgebiete die östliche Route über die Türkei in den Nahen Osten bis in den Sudan und mitunter sogar nach Südafrika. Die Westroute führt über Spanien und Gibraltar in die westafrikanische Sahelzone.

 

Als Langstreckenflieger sind Störche einer Fülle zivilisationsbedingter Gefahren ausgesetzt. Durch Beringung und die Ausstattung mit Sendern sind die Wanderbewegungen und das genaue Zugverhalten der Störche heute jedoch sehr gut dokumentiert. So können Gefahrenquellen entlang der Zugwege ausfindig gemacht und Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Oft lässt sich hier bereits mit relativ geringem Aufwand viel erreichen.

 

Störche auf Reisen: Weitere Informationen

 

Die spannenden Internetseite „Störche auf Reisen“ des NABU verfolgt den Storchenzug seit 2009. Jeweils fünf bis sechs Störche werden hierzu in jeder Saison mit Sendern ausgestattet und deren Zugweg tagesgenau dokumentiert. In diesem Jahr lag Grefrath exakt auf der Route von Sender-Storch „Nobby“, der am 26.8. über der Niersgemeinde geflogen ist: https://blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/.

 

 

 

Die Seite „Vogelmeldungen vom Niederrhein“ der Biologischen Station Krickenbecker Seen bietet einen Überblick zu Vogelbeobachtungen am Niederrhein: www.vogelmeldung.de.

 

Alle Informationen zu den Grefrather Störchen und mehr gibt es auf der Seite des NABU Grefrath: http://www.nabu-grefrath.de/artenschutz/weissstorch/.

 

 

Text: NABU Grefrath, Maren Rose-Hessler

Fotos: Franz Miertz

 

04. September 2016

Ein Vogel auf Weltreise

Infos zum Storchenzug

Im August macht sich Unruhe unter den Störchen breit: Die Jungstörche unternehmen immer weitere Ausflüge in die Umgebung des Nestes und bald schließlich verschwunden. Kurze Zeit später haben sich Eltern und Jungvögel unabhängig voneinander auf den langen Weg nach Afrika begeben.

 

Mehr auf:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/weissstorch/03562.html

 

30. August 2016

Ein Weißstorch genießt die Abendsonne

fotografiert von Franz Miertz an der Stadionstraße

30. August 2016

Wem geht nicht das Herz auf beim Anblick dieser wunderschönen Storchenbilder

fotografiert von Franz Miertz im Naturschutzgebiet Grasheide

25. April 2016

Erneut beringter Storch an der Floethütte gesichtet

Ob er diesmal bleibt?

 

Unser fliegender Fotoreporter Karl-Heinz Hengsten war zur Stelle und hat uns Fotos mitgebracht. Wir werden wieder versuchen mit hilfe der Vogelwarte Helgoland und anhand der Ringnummer die Herkunft des Storchs zu erfahren. Vielleicht gefällt es dem Storch ja diesmal so gut, dass er bleibt?

 

 

Fotos: Karl-Heinz Hengsten

 

26. Mai 2014

Unser Storch ist identifiziert

Geboren in Kalkar-Hönnepel, beringt am 15.06.2011

 

Unsere Recherche über die "Euring Website" mit Link zu den Storchenbildern hat die "Vogelwarte Helgoland" vom "Institut für Vogelforschung" erreicht. Die dortige Beringungszentrale konnte anhand der Fotos den Weißstorch identifizieren.

 

Geboren ist er auf einem Pfahlnest in Kalkar-Hönnepel und wurde dort am 15.06.2011 beringt.

 

Mehr Infos über den Weißstorch in NRW auf: nrw.nabu.de/tiereundpflanzen/weissstorch

17. Mai 2014

Storchenbeobachtung auf der Floethhütte

Bleibt der Storch oder zieht er weiter?

Bild: Karl-Heinz Hengsten
Bild: Karl-Heinz Hengsten

 

Als Kulturfolger hält sich der Sympathieträger und Wappenvogel des NABU gerne in Nähe der Menschen auf. Der Standort des im Frühjahr errichteten neuen Storchennestes ist deshalb eine gute Wahl.

Die umliegenden Wiesen und Äcker sind im Spätsommer ein beliebter Sammelplatz der Weißstörche, bevor sie auf die Reise in die Winterquartiere aufbrechen.

Jetzt im Frühsommer beschäftigt die Storchenliebhaber die Frage, bleibt der Storch längere Zeit hier und nimmt er auch das Storchennest an?

Schön wäre es, wenn wir Informationen über seine Herkunft erfahren könnten, dazu müsste die Beringung identififziert werden.

 

Bilder der Grefrather Störche

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