Schwalben

Aktion Schwalbenfreundliches Haus

Die NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus"

NABU-Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"
NABU-Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Bei dieser Aktion belohnt der NABU all jene Hausbesitzer mit einer Plakette, die Schwalben an ihren Gebäuden brüten lassen und das Brutgeschehen sogar durch das Aufhängen von „Starthilfen“ für den Nestbau oder die Anlage einer Lehmpfütze fördern. Vor allem Hotels, Pensionen und Restaurants profitieren von dieser gut sichtbaren Auszeichnung, die den Betrieb als schwalben- und damit auch als naturfreundlich auszeichnet.

 

Und so können Sie die Auszeichnung bekommen:

Sie haben ein Haus, eine Ferienunterkunft, ein Hotel oder sonstiges Gebäude und

* dulden Schwalben an ihren Wänden?
* akzeptieren das Brutgeschehen der Sommerboten?
* fördern es sogar durch das Aufhängen von Nisthilfen?
* und die Anlage einer Lehmpfütze?

 

Weitere Informationen unter: 

http://nrw.nabu.de/projekte/schwalbenschutz/schwalbenhaus/


23. Juni 2016

„Benvenuto“ und „Bienvieda“ für Schwalben

NABU Grefrath verleiht 4. Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“

 

Wer dieser Tage die Freventstraße in Grefrath entlangspaziert,  wird eine Plakette mit der Botschaft "Hier sind Schwalben willkommen!"  an der Hauswand  von Familie Bock entdecken können. 

„Benvenuto“ und „Bienvieda“ so werden Gäste in der Freventstraße in Grefrath auf italienisch und spanisch fröhlich willkommen geheißen. „Sprachen und Reisen haben uns schon immer interessiert und jetzt, nach der Berufstätigkeit, ist endlich Zeit dafür“, erzählen Ortrud Bornheim-Bock und Dietmar Bock. Mehr

 

Schwalbenfreundliches Haus 2012

 

Ausgezeichnet: Der Sturmhof in Vinkrath erhält 2012 vom NABU die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

 

Aber nicht nur Mehlschwalben sind in den Stallungen willkommen. Im Speicher des Wohnhauses wird auch ein Hornissenstaat toleriert und zur großen Freude der Familie Sturm lebt seit Jahren die Schleiereule in der Scheune und brütet in dem dort angebrachten Nistkasten.


Schwalbenfreundliches Haus 2011

 

Auch der Erkens-Hof in Oedt erhält 2011 die Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus"

 

Zur großen Freude von Familie Erkens brüten seit Jahren zahlreiche Mehl- und Rauchschwalben auf dem Hofgelände.


Mülhausen: Ein Heim für Schwalben

Bei Familie Sang in Mülhausen brüten die Vögel besonders gerne. Dafür gab es nun eine Auszeichnung.

Erschienen in der WZ, am 17.08.2011

Von Manfred Baum

Helmut Sang (r.) bietet Schwalben ein Zuhause. Das freut auch den NABU-Vorsitzenden Rolf Brandt. Bild: maba
Helmut Sang (r.) bietet Schwalben ein Zuhause. Das freut auch den NABU-Vorsitzenden Rolf Brandt. Bild: maba

 

Mülhausen. Schwalben sind bei Familie Sang willkommen. Deren Heim an der Hauptstraße 33 a wurde jetzt als „schwalbenfreundliches Haus“ vom Naturschutzbund (Nabu) ausgezeichnet. Für den Vorsitzenden Rolf Brandt (Oedt) war es eine Premiere: Erstmals zeichnete die NABU-Ortsgruppe Grefrath ein Haus für seine Schwalbenfreundlichkeit aus.

 

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Die Vorstellung dürfte noch trüber ausfallen, wenn es keine Schwalbe mehr am heimischen Sommerhimmel gibt, weil Nistplätze fehlen. Das ist in Grefraths kleinstem Ortsteil anders.

 

Auch an anderen Häusern wird gebrütet, teils zweimal im Jahr

Seit über 30 Jahren sind bei Familie Sang Schwalben gern gesehene Gäste. Und auch Nachbar Toni Raeth und weitere Anwohner der Hauptstraße zwischen Südumgehung und der ehemaligen Bahntrasse Kempen-Grefrath sind Gastgeber. Derzeit brüten beispielsweise Schwalben am Haus Nummer 31.

 

Teilweise sind es acht Vögel, die am Haus der Familie Sang brüten. „Nicht selten auch zweimal im Jahr“, sagt Helmut Sang (55). Als direkt gegenüber ein Laden für den Discounter Lidl gebaut wurde und es beim Aushub viel Lehmboden gab, wurden fast zwei Dutzend Schwalbennester bei Sang und seinen Nachbarn gezählt.

 

Von April bis September dauert das Gastspiel der Schwalben. „Die kommen auch zurück und schauen, ob ihre Nester noch in Ordnung sind“, sagt Sang. Er hat an seinem Haus künstliche Nester angebracht, weil die alten nicht mehr in Ordnung waren. Doch sie wurden bisher nicht alle angenommen. Und Toni Raeth hat im Winter sogar seine Garage offen gelassen, damit die Schwalben hinein konnten.

 

www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/grefrath/muelhausen-ein-heim-fuer-schwalben-1.740697

 

Text/Bild: Manfred Baum

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