Reh und Kitz

15. August 2016

Im Sommer ist Brunftzeit

 

Die Brunft des Rehwildes findet bei uns etwa von Mitte Juli bis Mitte August statt. Wochen zuvor haben die Rehböcke bereits ihre Reviere markiert und gegen Eindringlinge verteidigt. Besonders intensiv ist dieses Territorialverhalten im Mai, wenn Imponier- und Drohgebärden bei gleich starken Böcken häufig im direkten Kampf mit dem Geweih enden. Die Brunftzeit der Ricken ist im Gegensatz zu den Rehböcken kurz und beginnt etwa 67 Tage nach der Geburt ihres Kitzes. Sie dauert nur jeweils etwa vier Tage. Rehböcke wittern paarungsbereite Ricken in ihrem Territorium und folgen ihnen manchmal über Tage. Die Böcke verlieren in dieser Zeit erheblich an Körpergewicht.
Nach der Paarung entwickelt sich das befruchtete Ei bei Rehen durch die sogenannte Keimruhe erst ab Dezember. Die Kitze kommen im darauffolgenden Mai und Juni zur Welt. Je nach Biotop bringen Ricken einzelne Kitze oder Zwillinge zur Welt, in seltenen Fällen Drillinge.

Im Landschaftsschutzgebiet Floethhütte, nur 50 bis 70 Meter weg vom gefährlichen Straßenverkehr, konnte Naturfotograf Wolfgang Linke das Geschehen mit seinen charmanten Bildern festhalten.

 

Fotos: Wolfgang Linke

Verliebte Rehe gefährden den Straßenverkehr

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) warnt Autofahrer vor verliebten Rehen.

Foto: Daniela Luft
Foto: Daniela Luft

Auch wenn das gesamte Jahr über Wildunfälle passieren, erfordern die nächsten Wochen besondere Vorsicht im Straßenverkehr, wie der Bundesverband am Freitag in Bonn erläuterte. Während der Rehbrunft seien hormongesteuerte Böcke unterwegs, die auf der Suche nach einer Partnerin besonders sorglos über die Straßen liefen. 

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/07/rehe-brunftzeit-strassenverkehr.html

Das Reh

Anpassungsfähiger Kräuterprofi

Foto: Peter Schmitz
Foto: Peter Schmitz

Das Reh ist die in Europa häufigste und kleinste Art der Hirsche. Als sogenannter „Trughirsch“ ist es näher mit dem Elch verwandt als mit dem bei uns heimischen Rot- oder Damhirsch. Ursprünglich besiedelten Rehe die Randzonen von Wäldern und Gebüschen, heute kommt es aber in allen Wäldern und sogar in der offenen, fast deckungslosen Feldflur vor.

https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/reh

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