St. Vituskirche Oedt

13. Mai 2016

NABU Grefrath und Förderverein St. Vitus Oedt

Gemeinsam für den Artenschutz

v.l. Rolf Brandt, Judith Tenhaef, Thorsten und Alice Peil mit Jonas und Helena
v.l. Rolf Brandt, Judith Tenhaef, Thorsten und Alice Peil mit Jonas und Helena

 

Eine Hecke aus ökologisch wertvoller Hainbuche und Hundsrose schmückt seit Mai den Seiteneingang von St.Vitus in Oedt. Der NABU Grefrath und Mitglieder des Fördervereins St. Vitus in Oedt setzten in einer Gemeinschaftsaktion insgesamt mehr als 70 Pflanzen in einen schmalen Streifen entlang der Rollstuhlrampe.

 

Das Beet war bereits vorab von ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins Patronat St. Vitus für die Bepflanzung vorbereitet worden. Der Förderverein unterstützt die Kirchengemeinde unter anderem bei der Instandhaltung und Unterhaltung des Kirchengebäudes, hierzu zählt auch die Pflege der Außenanlagen. Die Finanzierung des Pflanzgutes erfolgte je zur Hälfte durch den NABU-Grefrath und den Förderverein St. Vitus. „Wir konnten hierfür Gelder aus einer Spende der Volksbank Kempen-Grefrath aus dem vergangenen Jahr verwenden“, so Rolf Brandt, Leiter der Grefrather NABU-Gruppe. „Schön, wenn wir Spenden auf diesem direkten Weg einsetzen können.“

 

Jeder Meter Hecke zählt

 

Mit Harke und Spaten bestens ausgerüstet pflanzten Judith Tenhaef, 1. Vorsitzende des Fördervereins Patronat St.Vitus, unterstützt von den Gemeinde- und auch NABU-Mitgliedern Alice und Thorsten Peil sowie den beiden jüngsten Helfern Jonas und Helena die kleinen Hainbuchen und Hundsrosen. Das war bei trockenem und zum Teil steinigen Boden gar nicht so einfach. Aus dem eigens mitgebrachten Wasserfass wurde anschließend mit Schlauch und Kanne fleißig gewässert.

 

Als einheimische Pflanzen sind Hundsrosen und Hainbuchen wertvolle Nahrungsquelle für viele Tierarten. Insbesondere die Hundsrose mit ihren Blüten im Frühsommer und den Hagebutten im Herbst wird von zahlreichen Vögeln, Insekten und Bienenarten für einen kleinen Imbiss geschätzt. Die Heckenpflanzen bieten außerdem Schutz vor Feinden und dienen Vögeln als wichtige Brutplätze. Rolf Brandt dazu: „Traditionelle Hecken aus heimischen Gehölzen sind Teil der niederrheinischen Kulturlandschaft und für den Erhalt der Artenvielfalt extrem wichtig. Für uns zählt daher jeder Meter.“

 

Wanderfalkenkasten wartet noch auf Bewohner

 

Der NABU Grefrath und der Förderverein St.Vitus waren Anfang des Jahres bereits an anderer Stelle in Sachen Artenschutz aktiv. Der Dachreiter auf dem Dachfirst der Kirche ist Standort für den neu installierten Wanderfalkenkasten. Für viele Vogelarten gehen Brutmöglichkeiten in Siedlungsgebieten zunehmend verloren. Bei Gebäudesanierungen werden vorhandene Brutnischen und Einfluglöcher häufig verschlossen. So konnten am Oedter Kirchturm früher häufig Falken beobachtet werden, die durch die offenen Scharten in den Hauptturm geflogen sind und dort auch gebrütet hatten. Die älteren Oedter Zeitzeugen erinnern sich daran gerne. Die Aktiven von NABU und Förderverein hoffen nun, dass das neue Wohnungsangebot bald entdeckt und bezogen wird.

 

 

Text: Maren Rose-Hessler

Bilder: Karl-Heinz Hengsten

 

28. Januar 2016

Wanderfalkenkasten wurde installiert

 

Heute haben Bernd Bäumer, Jürgen Schmidt und Ferdi Thelen von Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW, das sonnige Wetter ausgenutzt und in Grefrath-Oedt einen neuen Wanderfalkenkasten an der St. Vitus-Kirche angebracht.

Ein unberingtes Weibchen im Alterskleid beäugte die Arbeiten misstrauisch vom Kamin des Girmes-Werk aus, Luftlinie etwa 250 Meter. Der Kasten wurde von Unterstützern aus Oedt gespendet.

 

Bilder: Bernd Bäumer

 

Infos zum Wanderfalken:

https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/wanderfalke/jahresberichte/20311.html

09. Februar 2016

Fotos der ersten Besichtigung

Fotos: Franz Miertz

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