Igel-Geschichten

August 2014

Igelkinder in Oedt

Neulich Abend auf der Straße An der Floeth

 

Neulich Abend auf der Straße An der Floeth: Eine Katze umkreist neugierig irgendetwas auf der Fahrbahn. Beim Näherkommen entpuppt es sich als junger Igel. Eine Fahrbahn ist aber ein viel zu gefährlicher Ort für Igel.

Sicherer ist der nächste Garten oder ein naher Grünstreifen. Doch dieser kleine Kerl ist voller Parasiten, die auch entfernt werden sollten. Also hin und den Igel sicher in einer Tüte mitgenommen. 130 Gramm bringt „Anton“ auf die Waage, seine Reflexe sind okay, er rollt sich bei Berührung zusammen. Acht Plagegeister in Form großer Zecken werden entfernt, und dann zum Kräftesammeln ab in einen Karton mit Wasserschale und einer Portion Hundefutter-Pastete (Tipp von der www.igelstation-hs.de ).

 

Unüberhörbar dringen Geräusche aus dem Karton. „Anton“ verhält sich wie ein typischer Igel, er schmatzt gehörig beim Essen! Danach tritt sein Freiheitsdrang in Aktion, er versucht aus dem Karton zu krabbeln. Das ist das Zeichen, ihn gesund und munter wieder in die Freiheit zu entlassen. Bei uns im Igel freundlichen Garten unter einem Gehölz ist ein guter Ort dazu.

 

 

Einen Tag später findet ein Nachbar ein anderes Igelkind auf seinem Grundstück. „Berta“ wiegt nur 117 Gramm und macht einen total entkräfteten Eindruck. An ihrer rechten Vorderpfote klebt ein dicker frischer Teer-Knubbel, der sie beim Laufen und der Nahrungssuche sehr behindert.

Bis auf eine dicke Zecke ist sie äußerlich okay, sie hat aber keinen Reflex mehr, sich bei Berührung zusammenzurollen. Das ist jetzt ein dringender Fall für die Igel-Nothilfe.

Also wird „Berta“ rasch zu dem großen Grefrather Igel-Freund gebracht, der sie hoffentlich aufpäppeln und gesundpflegen kann.

 

Text und Bilder: Rolf Brandt

September 2013

Vier Männer und eine Handvoll Igel

Vier Männer beteiligen sich, eine Handvoll Igel zu retten.

Bild: Rolf Brandt
Bild: Rolf Brandt

 

Vermutlich ist es eines unserer drei Igelkinder gewesen, das in einem weiter entfernten Garten von einem Nachbarn völlig entkräftet aufgefunden wurde. Der Kleine wies zwar keine äußeren Verletzungen auf, aber er konnte seine Hinterbeine nicht mehr richtig bewegen. Auch war er über und über mit Parasiten übersät. Zur Notversorgung wurde rasch Katzenfutter aus der Nachbarschaft besorgt und zusammen mit frischen Wasser dem Igel angeboten. Und siehe da, er hat kräftig gefuttert und auch getrunken. 

Abends wurde er zur Pflege zu einem der größten Igelfreunde nach Grefrath gebracht und in seine schützende Hände übergeben. Nach seiner Genesung wird er in seinem alten Revier 'An der Floeth' wieder in die Freiheit entlassen.

 

Rolf Brandt

 

Juli 2013

3 Igelkinder erkunden einen Garten 'An der Floeth'

TURMFALKEN-WEBCAM

UNSER GRÜNES GREFRATH

POSTKARTEN

Erhältlich hier und in der Grefrather Buchhandlung

BILDER AUS GREFRATH


LEBENSRAUM KIRCHE

VOGEL DES JAHRES

NAJU GREFRATH

FACEBOOK

MACHEN SIE UNS STARK

NEWSLETTER


In unregelmäßigen Abständen erhalten Sie vom NABU Grefrath Information über aktuelle Themen und Projekte.

 

Sie können sich hier für den Newsletter anmelden:


SEITE DURCHSUCHEN


Hier können Sie unsere Seite nach Schlagwörtern durchsuchen