Fledermausfreundliches Haus - Dunkerhofstraße

02. Oktober 2015

Dunkerhofstraße: Eine Heimat für Fledermäuse

In Grefrath wurde erstmals ein „freundliches Haus“ für Fledermäuse ausgezeichnet

V.l. Bürgermeister Manfred Lommetz, Ursula Buttgereit, Annerose Koch und Rolf Brandt
V.l. Bürgermeister Manfred Lommetz, Ursula Buttgereit, Annerose Koch und Rolf Brandt

 

Auch Bürgermeister und Naturfreund Manfred Lommertz freut sich über die erste Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ für die Niersgemeinde.

Ausgezeichnet wurde das Doppelhaus der beiden Nachbarinnen Ursula Buttgereit und Anne Koch.


Im Giebelbereich des Wohnhauses befindet sich eine Wochenstube der Zwergfledermaus. Die Weibchen der Zwergfledermaus gebären hier ihre Jungtiere und ziehen sie groß.



Fotos: Karin Miertz und Karl-Heinz Hengsten

RP vom 05.10.2015

Dunkerhofstraße

Eine Heimat für Grefrather Fledermäuse


Gemeinde Grefrath. Die südliche Dunkerhofstraße in Grefrath ist eigentlich eine eher ruhige Straße. Anwohner genießen den Ausblick auf den kleinen Park mit dem Eislaufpaar und dem Spielplatz. Doch jetzt war es dort ein klein wenig unruhiger. Der Grund: Der Grefrather NABU-Vorsitzende Rolf Brandt war mit Manuela Menn von der Fledermausambulanz und einer Plakette gekommen, um das Doppelhaus Dunkerhofstraße 32/34 von Ursula Buttgereit und die Familie Koch als "Fledermausfreundliches Haus im Kreis Viersen" auszuzeichnen, denn die "Kobolde der Nacht", wie man sie auch nennt, konnten dort ihre Wohnungsnot lindern.

 

Weiterlesen auf:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/dunkerhofstrasse-eine-heimat-fuer-die-

grefrather-fledermaeuse-aid-1.5445378


WZ vom 02.10.2015

Ein Heim für Tick und

andere Fledertiere

Grefrath. Der kleine Tick hatte großes Glück: Er überstand den Sturz aus seiner Bruthöhle. Einen seiner Artgenossen hatte Ursula Buttgereit tags zuvor nur noch tot vor ihrer Tür gefunden. Die Bewohnerin des Hauses Nummer 34 an der Grefrather Dunkerhofstraße entsorgte den winzigen Kadaver, den sie zunächst für ein Vogelküken hielt.

In Tick aber war noch hörbar Leben: Das Fledermausjunge fiepte kläglich. „Außerdem umklammerte er meinen Finger und krallte sich in meinem Pullover fest“, erzählt die 60-Jährige. Da sie nicht wusste, wie sie mit dem offensichtlich hilfsbedürftigen Fledertier umgehen sollte, wandte sie sich an ihre Nachbarin Annerose Koch. Diese empfahl Rolf Brandt vom örtlichen Naturschutzbund (Nabu), der wiederum den Kontakt zu Manuela Menn herstellte. Die Viersenerin betreibt eine „Fledermaus-Ambulanz“.


Weiterlesen auf:

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/grefrath/ein-heim-fuer-tick-und-andere-fledertiere-1.2030198



28. September 2015

Fledermausfreundliches Haus im Kreis Viersen

Wohnhaus in Grefrath erhält Plakette

NABU
NABU

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

um die Wohnungsnot der heimischen Fledermäuse kümmert sich das vom NRW-Umweltministerium geförderte NABU-Projekt „Fledermausfreundliches Haus“. Ziel des Projektes ist es, die Akzeptanz für Fledermäuse und deren Quartiere in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Quartiere zu erhalten und neue zu schaffen. Menschen, die sich für Fledermäuse engagieren und sie in ihren Häusern dulden, werden vom NABU zusammen mit dem Landesfachausschuss Fledermausschutz mit einer Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

Nun verleiht der NABU die erste Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ für Grefrath. Ausgezeichnet wird das Doppelhaus der beiden Nachbarinnen Ursula Buttgereit und Anne Koch. Im Giebelbereich des Wohnhauses befindet sich eine Wochenstube der Zwergfledermaus. Die Weibchen der Zwergfledermaus gebären hier ihre Jungtiere und ziehen sie groß.

 

Zur Verleihung der Plakette laden wir Sie herzlich ein:

Termin: Freitag, 02. Oktober 2015, 11:00 Uhr

Ort: Wohnhaus von Frau Buttgereit, Dunkerhofstr. , 47929 Grefrath

mit: Rolf Brandt, Leiter NABU Grefrath und Manuela Menn, Fledermausambulanz

 

Weitere Informationen zur Aktion und zum Termin erhalten Sie bei Sarah Sherwin, Projektkoordinatorin Fledermausfreundliches Haus beim NABU NRW, Tel.: 0211-159251-50.

 

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Königs

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NABU NRW-Pressestelle

Birgit Königs

Tel. +49 (0) 211.15 92 51-14

Fax: +49 (0)211.15 92 51-15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de


23. Juli 2015

Auswilderung von Fledermaus Tick

Zwergfledermaus Tick startete an seinem Geburtsort in die Freiheit

v.l.:Manuela und Rolf Menn, Annerose Koch, Ursula Buttgereit und Rolf Brandt
v.l.:Manuela und Rolf Menn, Annerose Koch, Ursula Buttgereit und Rolf Brandt

 

Sechs Wochen lang päppelte Manuela Menn das Zwergfledermaus- Baby Tick in ihrer Ambulanz auf - zunächst mit Katzenwelpenmilch, dann mit Mehlwürmern. „Anfangs wog es nur 1,8 Gramm. Am Ende waren es fünf Gramm“, erzählt sie. An einem Schaschlikspieß hängend lernte die Fledermaus das Fliegen.

 

Am 23. Juli 2015 war es soweit, Zwergfledermaus Tick startete an seinem Geburtsort an der Dunkerhofsztraße in die Freiheit, mit dabei waren (siehe Gruppenbild) v.l.: Manuela und Rolf Menn, Annerose Koch, Ursula Buttgereit und Rolf Brandt

 

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