Amphibienschutz in Grefrath

Lageplan Krötenzaun Grefrath
Lageplan Krötenzaun Grefrath

22. April 2014

Wanderung zu den Laichgewässern ist vollendet

Im Teich wimmelt es von Kaulquappen

 

Die Krötenwanderung zu dem Laichgewässer war Mitte April mit den letzten Nachzüglern beendet. Am 22.04.2014 ist deshalb der Krötenschutzzaun abgebaut worden.

 

Im Laichgewässer auf der anderen Straßenseite kann ein kleines Wunder der Natur bestaunt werden. Hunderte, ja tausende Kaulquappen schwimmen in Ufernähe im Wasser.

Begünstigt durch das regnerische Wetter ist die Rückwanderung der Kröten in vollem Gange.

 

Bilder: Rolf Brandt

Auch Goldleisten-Käfer werden an der K 12 gerettet

(Carabus violaceus)

25. März 2014

Moderne Variante für Krötenzaun

Rechtzeitig für die baldige Rückwanderung der Amphibien ist der Krötenzaun an der K12 auf 150 Meter Länge errichtet

 

Der NABU-Bezirksverband Krefeld/Viersen hat aus Beiträgen der NABU-Mitglieder neues Zaun-Material beschafft und unterstützt damit auch die NABU-Gruppe Grefrath beim ehrenamtlichen aktiven Amphibienschutz vor Ort.

Das neue Zaunsystem ist einfach und schnell aufzubauen, die Folie nahezu unverrottbar und reißfest.  Ein besonderer Vorteil ist die offene Gitterstruktur, die den Zaun somit winddurchlässig und sturmsicher macht.

 

In der Praxis wird zuerst die Grasnabe entlang der vorgesehenen Zauntrasse mit der Motorsense gekürzt. Dadurch erhält man einen bündigen Bodenkontakt der 10 Zentimeter aufliegenden Gitterfolie. Die wird mit den speziellen Metallhalterungen fest im Boden verankert. Zusätzlich wird auf die umgeschlagene Folie Erde zur Beschwerung gefüllt, damit Kröten, Frösche, Molche und Co. nicht darunter entweichen können. Alle 20 Meter sind auch die Fangeimer in den Boden eingelassen, die dann später regelmäßig kontrolliert und geleert werden.

 

Die hauptamtlichen Naturschützer Heino, Sülhattin, Ludwig und Michael in Aktion.

 

Bilder: Rolf Brandt

18.-19. März 2014

Bilder: Nicole Ehmann und Rolf Brandt

15. März 2014

Amphibienschützer an der Kreisstraße K 12 in Aktion

Geleitschutz der Extraklasse

 

Die eingegrabenen Eimer am Amphibienzaun werden täglich kontrolliert.

Die darin gefangenen Amphibien, bislang waren es ausschließlich Erdkröten, werden dann am Rand des gegenüberliegenden Teichgewässers ausgesetzt.

 

Bilder: Rolf Brandt

11. Februar 2014

Fertigstellung Amphibienzaun

Heinz, Ulrich und Rolf geben alles

 

Die letzten knapp 30 Meter Amphibienzaun zum Schutz von Erdkröte, Molch und Co. auf dem gefährlichen Hinweg über die Landstraße zu ihren Laichgebieten sind geschafft.

Geschafft waren auch die Baumeister Heinz, Ulrich und Rolf, die jetzt gespannt die Witterungsverhältnisse verfolgen, um nicht den Beginn der ersten Wanderungsbewegungen der Amphibien zu versäumen.

 

04. Februar 2014

Erschienen in der RP (mar) am 04.02.2014

Freiwillige helfen Kröten über die Kreisstraße

BC Dorenburg, NABU und Jugendfeuerwehr Grefrath legen Fangzaun an der K 12 an. Der Kreis unterstützt die Aktion.

Heinz Biederbick aus Vinkrath ist schon viele Jahre ein erfolgreicher Bügler des BC Dorenburg. Die sportliche Heimat des BC Dorenburg ist auf dem Strufenhof an der Kreisstraße K 12, der Grefrather Ortsumgehung. Dort war Biederbick vor Jahresfrist bereits aufgefallen, dass wenn die Temperaturen steigen, sich die Amphibien auf ihren Weg zu ihren Laichgewässern machen. An der K 12 liegt der Pappelsee.

"Doch die meisten Kröten haben ihr Ziel gar nicht erreicht", so Biederbick. Denn die Überquerung der K 12 endete für sie meist tödlich.

 

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04. Februar 2014

Bilder: Rolf Brandt

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Was kann man tun? Wo wandern Amphibien auf Straßen?

Rana esculenta, Bild: Monika Deventer
Rana esculenta, Bild: Monika Deventer

Der Sammelbegriff “Amphibien” entspricht dem deutschen Wort “Lurche” – er stammt aus dem Griechischen und bezieht sich auf das “zweiseitige” Leben dieser Tiere im Wasser und an Land. Zur Fortpflanzung sind sie auf Gewässer angewiesen. Zur Nahrungssuche, zum Schutz vor Feinden und vor ungünstiger Witterung brauchen die wechselwarmen Tiere geeignete Lebensstätten an Land. Deshalb sind Amphibien oft auf Wanderschaft – mit artspezifischen Variationen fast ganzjährig und über bis zu 5 km.

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