NAJU Grefrath

02. März 2016

NAJU Grefrath erwacht aus dem Winterschlaf

Passend zum Frühlingserwachen war das Thema: Alles rund um die heimischen Vögel

 

Die ersten Frösche und Kröten wurden im NABU-Naturerlebnisgarten an der Grundschule in Oedt bereits gesichtet - höchste Zeit für die Kinder der NAJU-Gruppe Grefrath ebenfalls in die neue Saison zu starten.

Passend zum Frühlingserwachen war das Thema: Alles rund um die heimischen Vögel. Bei einem Rundgang konnten Amsel, Meise und Co. in Natura bewundert und verschiedene Nistplätze besichtigt werden. Anschließend stellten die Kinder aus Fett, Haferflocken und Rosinen selber Meisenknödel für den heimischen Garten oder Balkon her. Da es trotz herrlichen Sonnenscheins empfindlich kalt war, sorgte ein lustiges Rennspiel zwischendurch für warme Hände und Füße.

 

Kinder und Betreuer freuen sich nun auf das nächste Treffen im März mit neuen, spannenden Naturerlebnissen.

 

09. November 2015

My Home is my Castle

NAJU-Naturdetektive bauen Igelburgen


Emsige Baumaßnahmen im NABU-Naturerlebnisgarten in Oedt: Die Mädchen und Jungen der NAJU-Gruppe Grefrath erreichteten Ende Oktober drei Igelburgen auf dem Biotop. Die aus gespendeten Steinplatten und Ziegeln gebauten Domizile wurden mit Zweigen und Laub abgedeckt und bieten so einen regensicheren gut isolierten Rückzugsort. Rechtzeitig zur kalten Jahreszeit steht den stacheligen Gesellen damit ein geeignetes Quartier für ihren Winterschlaf zur Verfügung. Als Stärkung für die fleissigen Helfer gab es zwischendurch leckere Äpfel direkt vom Baum, und als kleines Dankeschön der Natur gab es für jedes Kind noch ein paar Esskastanien für zuhause-ebenfalls aus dem Naturerlebnisgarten.


01. Oktober 2015

„Frisch gepresster Apfelsaft schmeckt lecker“

"Äpfel“ war das Thema der NAJU-Kindergruppe am letzten September-Samstag


Doris und Karsten hatten zwar schon Vieles vorbereitet, vor dem Genuss kam aber erst noch bei schönstem Wetter die gemeinsame Arbeit:

Frisch geerntete Äpfel aufschneiden, zwecks verbesserter Saftausbeute durch den Apfelschredder geschickt und dann ab in die Saftpresse!

 

Alle haben mit großem Eifer mitgemacht, Lohn der Arbeit war dann frisch gepresster Apfelsaft aus stilechten Probiergläsern mit der Aufschrift:


Mosttrinker sind Naturschützer – Obstbäume sind Lebensräume

 

Zum Ende wurden noch die mitgebrachten Flaschen mit Saft für den Genuss Zuhause gefüllt.

25. April 2015

Wie viele Beine hat ein Ohrwurm?

NAJU-Gruppe „Die Naturdetektive“ im NABU-Naturerlebnisgarten Oedt


Schon der Weg zum Treffpunkt am Bauwagen ist ein Erlebnis. Finn und Matti sind heute die Ersten: „Wir haben drei Frösche gesehen“, berichten die Zweitklässler aufgeregt. Tom und Moritz sind unterwegs einer blauen Libelle begegnet. Einmal im Monat, samstags zwischen 10 und 12 Uhr, macht der NABU-Naturerlebnisgarten in Oedt seinem Namen alle Ehre. Für die zwölf Kinder der 2015 neu gegründeten NAJU-Gruppe Grefrath gibt es auf dem Gelände neben der Grundschule jede Menge zu entdecken und zu erforschen.

 

Die beiden Gruppenleiter Doris Werschmöller und Karsten Hessler haben bereits alles vorbereitet. Neben dem Bauwagen steht ein Tisch mit Lupen, Bestimmungsbüchern und einem Mikroskop. Nach und nach trudeln – auf Grund des Wetters gut ausgerüstet mit Gummistiefeln und Regenjacken – alle Naturdetektive ein. „Um die Stunden zu strukturieren ist es ist es uns wichtig, immer ein Rahmenthema zu haben“, erklärt Sonderpädagogin Werschmöller. Themen zu finden fällt den Gruppenleitern nicht schwer. Der Naturerlebnisgarten mit seinen zahlreichen Obstbäumen, der Benjeshecke, dem Insektenhotel, den Trockenmauern und zwei Feuchtbiotopen bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Wichtig ist Doris Werschmöller und Karsten Hessler aber nicht nur die Theorie. Die Kinder dürfen immer wieder auch selber Hand anlegen. So ist beispielsweise der mit Holzspänen ausgelegte Versammlungsplatz vor dem Bauwagen in gemeinsamer Arbeit entstanden.

 

Wiesenrundgang zum Thema Insekten

 

Heute steht das Thema „Insekten“ auf dem Plan. Die Naturdetektive müssen nicht lange überlegen: Marienkäfer, Ohrenkneifer, Ameisen, Bienen oder Libellen werden genannt. Wim hält es schließlich nicht mehr auf seinem Sitz. Er macht vor, wie eine Gottesanbeterin ihre Beute jagt. „Aber die werden wir hier nicht finden“, lacht Doris Werschmöller. Dann startet die Gruppe zu ihrem obligatorischen Wiesenrundgang. „Dies ist ein fester Punkt in unserem Programm. Die Kinder sollen erkennen, wie sich der Naturerlebnisgarten im Jahresverlauf verändert. Außerdem gibt es hierbei immer viel zu sehen“, erzählt Karsten Hessler und mahnt zur Vorsicht, denn im Moment sind viele Frösche unterwegs.

 

Seit dem letzten Treffen hat sich die Wiese deutlich verändert. Nachdem im Mai das Gras noch ganz hoch stand, sind heute nur vereinzelt noch lange Halme zu sehen. Die Schafe waren da. Arthur schaut genau hin und stöbert sogar Wollreste und Schaflosung auf der Trockenmauer auf. Darüber entdeckt er die abgefressenen Äste eines Apfelbaums: „Der hat den Schafen anscheinend geschmeckt!“, mutmaßt er. Von der kleinen Blumenwiese, die die Kinder beim letzten Mal ausgesät haben, ist leider nur noch ein kahler Fleck übrig. „Hier müssen wir uns etwas ausdenken, bevor die Schafe wiederkommen“, tröstet Karsten Hessler. Zwischendurch werden Kirschen direkt vom Baum probiert und frisch gestärkt stoßen die kleinen Nachwuchsforscher überall auf Insekten und Amphibien. Insbesondere die an verschiedenen Stellen durch Totholz oder Steinhaufen gebildeten Schutzareale bieten eine Vielzahl von Beobachtungsmöglichkeiten: „Hier könnt ihr sehr schön sehen, wie wichtig solche Rückzugsorte für die Tiere sind“, erklärt Karsten Hessler.

 

Entdecken auf eigene Faust

 

Nach einem kurzen Wissens-und Laufspiel rund um das Thema Insekten ruft Doris Werschmöller noch einmal alle zusammen. Die Kinder wissen mittlerweile, dass Insekten Eier legen, sechs Beine haben und sehr unterschiedliche Nahrungsgewohnheiten. Ausgestattet mit einer Lupe dürfen sie nun auf eigene Faust die Wiese erkunden. Der Forscherauftrag lautet: Sucht euch eine Stelle aus, bleibt stehen und seht genau hin. Die Naturdetektive sind mit Feuereifer bei der Sache. Während einige direkt unter die Holzklötze am Baumwagen schauen, zieht es andere in Richtung Feuchtbiotop. Auch die verschiedenen Ast- und Steinhaufen auf der Wiese werden genau untersucht. Nach zehn Minuten treffen sich alle wieder am Bauwagen und zeigen sich gegenseitig ihre Beute. Da sind Ameisen und ein kleiner Rückenschwimmer, Blattläuse, eine Marienkäferlarve und verschiedene Käfer. Aber auch Asseln, ein Tausendfüßer, Spinnen und kleine Nacktschnecken sind in den Becherlupen gelandet. Bei einigen Funden helfen leider auch die Bestimmungsbücher nicht weiter. Alles wird genau betrachtet und anschließend wieder sorgsam freigelassen.

 

Ein Ohrwurm-Haus zum Mitnehmen

 

Zum Abschluss sind dann noch einmal handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Jedes Kind bastelt aus einem Tontopf, etwas Stroh und einem Band eine Ohrenkneifer-Behausung. „Die Ohrenkneifer, oder wie sie richtig heißen Ohrwürmer, lieben es schattig und geschützt“, erklärt Doris Werschmöller. Die kleinen Forscher haben gelernt, dass Ohrwürmer Blattläuse fressen und wollen die Töpfe zu Hause in den Garten hängen.

Wie im Fluge sind zwei ereignisreiche Stunden mit den zwölf Naturdetektiven der NAJU-Gruppe Grefrath verstrichen. Nach einer kurzen Pause in den Sommerferien geht es dann im August weiter mit spannenden Entdeckungen im NABU-Naturerlebnisgarten an der Grundschule in Oedt.

 

Drei Fragen an die Gruppenleiter der NAJU-Gruppe Grefrath


Was bewegt euch dazu, ehrenamtlich eine NAJU-Gruppe zu leiten?


Doris Werschmöller: Ich halte es für sehr wichtig, Kinder für die Natur zu interessieren. Bei meiner täglichen Arbeit als Sonderschulpädagogin sehe ich immer wieder, mit wie viel Spaß und Einsatz Kinder sich für eine Sache begeistern können. Der spannende Bereich Natur und Umwelt kommt hier leider mitunter etwas zu kurz.


Karsten Hessler: Ich habe mich zunächst hauptsächlich an den Pflegearbeiten des Naturerlebnisgartens beteiligt. Dabei waren meine eigenen Kinder oft dabei. Als es dann darum ging eine Jugendgruppe zu gründen, war es für mich selbstverständlich, zu unterstützen.



Welche Voraussetzung braucht man, um eine Jugend-Gruppe zu gründen?


D. Werschmöller: Das ist eigentlich gar nicht so viel. Man sollte natürlich Spaß am Thema Natur und an der Arbeit mit Kindern haben. Mein pädagogischer Hintergrund ist sicher ein Vorteil – Voraussetzung aber ist er nicht. Bewährt hat sich für uns die Arbeit im Team. Wir ergänzen uns sehr gut und die Aufgaben sind auf mehrere Schultern verteilt.


K. Hessler: Sehr hilfreich für uns war, dass wir uns um nichts Organisatorisches kümmern mussten. Dies hat Rolf Brandt als Leiter der Grefrather NABU-Gruppe übernommen. Von ihm stammte ursprünglich auch die Idee zur Gründung einer Kinder-Gruppe. Er hat uns mit den notwendigen finanziellen Mitteln und der Gruppen-Ausstattung bis hin zum Bauwagen versorgt. Nebenbei geht es dabei auch noch um solche Sachen wie Versicherung, Erste-Hilfe-Kurse und nicht zuletzt auch die Öffentlichkeitsarbeit.



Wie viel Zeit investiert ihr in das Projekt „Naturdetektive“?


D. Werschmöller: Das kann jeder ganz individuell festlegen. Sowohl Karsten als auch ich sind berufstätig und haben die Gruppe daher auf einen Samstag gelegt. Wöchentliche Treffen wären schwierig, aber alle vier Wochen zwei Stunden sind machbar. Hinzu kommen natürlich noch Ideenfindung und die Vorbereitung.


K. Hessler: Zusätzlich zu der Gruppenstunde investiere ich außerdem Zeit für die Pflegemaßnahmen auf der Wiese. Dies kann je nachdem, was zu tun ist mal mehr und mal weniger sein.


Vielen Dank für euren Einsatz!



Text: Maren Rose-Hessler

Bilder: Rolf Brandt

17. April 2015

Bauwagen an Ort und Stelle

Nun kann die Kindergruppe starten!

Die Kindergruppe hat jetzt einen zünftigen Treffpunkt, Herr Streiter hat den Bauwagen auf dem NABU-Naturerlebnisgarten eingeparkt. Maren hat ihn perfekt eingewiesen!


Januar 2015

Bauwagen für die NABU-Kids

Die Suche ist beendet!

Vorher
Vorher
Bsp. Nachher ;)
Bsp. Nachher ;)

 

Wir freuen uns sehr über die Bauwagen-Spende und bedanken uns dafür bei Familie Streiter und bei Traudel Gould von der IG Oedt/Mülhausen für ihre Unterstützung bei der Suche.

 

Im April starten wir mit der NABU-Kindergruppe auf dem NABU-Naturerlebnisgarten. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange. Der Bauwagen dient dann als markanter Treffpunkt für die "Naturdetektive".

Januar 2015

NABU Grefrath sucht Bauwagen

für die NABU-Naturdetektive


Die NABU-Gruppe Grefrath will ihre Kinder- und Jugendarbeit ausbauen. Dazu sucht sie für ihren Naturerlebnisgarten einen guterhaltenen Bauwagen bis ca. 4 Meter. Er soll künftig als markanter Treffpunkt und gleichzeitiger Wetterschutz für die Naturdetektive dienen. Der Preis sollte nicht zu hoch sein, über einen Bauwagen als Spende würden sich die Kinder und die Ortsgruppe auch sehr freuen.

 

Der Naturerlebnisgarten liegt zwischen dem Schulgelände der Gemeinschaftsgrundschule und der Steinfunder Straße. Der NABU hat das ca. 5000 m² große Gelände im Januar 2013 von der Gemeinde gepachtet. Durch tatkräftige ehrenamtliche Arbeit und hauptamtliche Unterstützung ist das Gelände in den vergangenen zwei Jahren hergerichtet worden.

 

Zwei Biotope, 15 Hochstamm-Obstbäume, Wiese, Kopfweiden, Niederwald, heimische Gehölze, Erdmauer, Benjeshecke, Insektenhotel und Trockenmauer sind heute die Merkmale des Naturerlebnisgartens.

 

Was jetzt noch fehlt, ist ein Bauwagen. Wer helfen möchte, wende sich an den Leiter der NABU-Gruppe Grefrath, Rolf Brandt, unter Telefon 02158/6096 oder per E-Mail: rolf.brandt-nabu.grefrath@email.de.


Weitere Infos zum Naturerlebnisgarten

März 2014

NABU Grefrath sucht für seine Jugendarbeit

Gruppenleiterinnen und -leiter

Lust auf Naturerlebnis mit jungen Naturforschern?

Die vielfältige Naturschutzarbeit in der NABU-Gruppe Grefrath des NABU Bezirksverbandes Krefeld/Viersen soll durch eine Kinder- oder Jugendgruppe ergänzt werden. Denkbar wäre auch eine Familiengruppe.

 

Hierzu sucht die NAJU-Regionalbetreuerin Liselotte Uhlig Kindergruppenleiter/innen. Gesucht werden Personen zwischen 15 und 99 Jahren, die Freude daran haben, gemeinsam mit Kindern die Natur zu entdecken sowie ein bis vier freie Nachmittage pro Monat ehrenamtlich zur Verfügung haben. Nicht Expertenwissen ist gefragt, sondern Neugier, Offenheit und Freude an der Natur. Die neuen Gruppenleiter werden von der NAJU NRW ausgebildet und von Liselotte Uhlig beim Aufbau der Gruppe persönlich unterstützt.

 

Mitmachen als NAJU-Gruppenleiter lohnt sich, denn die NAJU (Naturschutzjugend) bietet Ihnen:

 

  • Fortbildungsmöglichkeit durch unsere Kreativworkshops, Jugendleiter- und Artenkenntnisseminare;
  • Hilfe beim Aufbau der Gruppe, Informationen rund um die Leitung, Unterstützung bei Presse- / Öffentlichkeitsarbeit;
  • Gelegenheit zum Erlangen von sozialen Kompetenzen und für Erfahrungen im naturkundlichen Bereich.
  • Kostenlose Startersets

 

Außerdem bekommen alle Teilnehmer tolle Materialien und Tipps für Naturerlebnisspiele und Aktionen an die Hand.

 

Melden Sie sich am besten direkt bei Ihrer NAJU-Regionalbetreuerin

 

Liselotte Uhlig

 

Tel: 02166/613770

E-Mail: liselotte.uhlig@naju-nrw.de

 

Gefördert wird das von NAJU und NABU NRW initiierte Projekt, von der nordrhein-westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

 

 

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